Ausreise schon im Januar möglich

Öffentliche Fördergelder und Stipendien ermöglichen Freiwilligendienst weltweit.

Förderprogramme für Freiwilligendienst starten jetzt

Langenhagen. Ein Freiwilligendienst im Ausland ermöglicht es, Land und Leute durch gemeinnützige Arbeit kennen zu lernen. Die Einsätze dauern sechs, neun oder zwölf Monate. Die Ausgaben für Flug, Unterkunft und Verpflegung werden gewöhnlich selber getragen, aber es gibt zahlreiche Förderprogramme, die diese Kosten zum Teil übernehmen. Wer eine abgeschlossene Schul- oder Berufsausbildung hat und am besten noch im September eine überzeugende Bewerbung vorlegt, kann auf finanzielle Unterstützung hoffen.
Die interkulturelle Austauschorganisation Experiment (eingetragener Verein) bietet den Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) und "weltwärts" an. Der IJFD wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BmFSFJ) zum Teil finanziell unterstützt und richtet sich an junge Erwachsene zwischen 18 und 26 Jahren. Die Ausreise nach Ecuador, Mexiko, Peru oder Thailand erfolgt im Januar 2013. Bei "weltwärts", teilgefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), liegt die Altersgrenze bei 28 Jahren und die Ausreise erfolgt im August 2013. Zielländer sind hier Argentinien, Brasilien, Chile, China, Ecuador, Indien, Mexiko, Südafrika und die Türkei.
Der Teilnehmerbeitrag setzt sich aus öffentlicher Förderung und Förderkreisbeiträgen zusammen. Er deckt die wichtigen Auslandsversicherungen, Unterkunft und Verpflegung im Gastland, Flug sowie die Teilnahme an verpflichtenden Begleitprogrammen und Seminaren ab. Die Bewerbungsfrist endet am 7. Oktober. Ana Klähn vom Verein Experiment weist darauf hin, dass beim IJFD nur acht Plätze zur Verfügung stehen: "Sobald uns eine Bewerbung überzeugt, geben wir die Zusage nach dem Prinzip "First come - First serve".
Experiment ist das deutsche Büro der weltweit ältesten Austauschorganisation "The Experiment In International Living", die 1932 in den USA ins Leben gerufen wurde. Der Verein mit fast 1.000 Mitgliedern ist seit 1952 in Deutschland als gemeinnützig registriert und kooperiert u.a. mit dem BMZ und dem Auswärtigen Amt.
Weitere Informationen unter www.experiment-ev.de.