AWO hat ein neues Domizil

Die Tinte ist trocken: Alexandra Hövert und Sven Seidel setzen ihre Unterschrift unter den Vertrag. (Foto: O. Krebs)

Achat-Hotel hilft nach Brand ganz unbürokratisch

Langenhagen (ok). Sie haben von der Not der AWO Langenhagen, die beim Brand der Pekohalle ihre Unterkunft verloren hat, gelesen und wollten spontan helfen. Dank Teammanagerin Alexandra Mathias und Direktionsassistentin Alexandra Hövert vom Langenhagener Achat-Hotel haben die Mitglieder der Arbeiterwohlfahrt jetzt ein neues Domizil, können zunächst einmal bis Jahresende den Frühstücksraum des Hotels nutzen. Kostenlos, versteht sich. Immer montags bis donnerstags zwischen 14 und 17.30 Uhr finden hier jetzt Kaffee- und Spielnachmittage statt. Der Kaffee wird auch im Hotel gekocht; die AWO liefert das Kaffeepulver. Der Vorsitzende Sven Seidel, der sich mit seinen Vorstandskollegen auch schon in der City Park Residenz umgesehen hatte, ist aus allen Wolken gefallen, als der Anruf kam. "Jetzt können endlich wieder die Nachmittage stattfinden, die seit Ende August ausfallen mussten", so Seidel. Für viele der meist älteren Besucher ein wichtiger Termin und Treffpunkt. Bis zu 60 Frauen und Männer haben in dem Frühstücksraum Platz, und vielleicht kommen jetzt ja sogar noch einige dazu, wenn sie die gemütliche Runde durch die Fensterscheibe sehen. Das Achat-Hotel würde wohl sicher auch noch länger zur Verfügung stehen, aber parallel wird sich die AWO nach einer geeigneten dauerhaften Ersatzimmobilie umsehen. "Das ist in Langenhagen aber nicht ganz einfach", weiß Sven Seidel. Los geht es jetzt aber erst einmal im Achat-Hotel am nächsten Montag, 17. Oktober.