AWO-Projekt zu Fahrradwegen

Eindeutige Regeln fehlen an vielen Stellen

Schulenburg. Regelmäßig treffen sich Fahrradfreunde der AWO Schulenburg, um die nähere Umgebung zu erkunden. „Auf diesen Touren sind wir uns mehrmals nicht einig gewesen, wie wir uns an der einen oder anderen Stelle als Fahrradfahrer verhalten müssen“, sagt dazu Karl-Heinz Dahlke, Vorsitzender der AWO in Schulenburg. Aus diesem Grund habe der AWO-Vorstand während seiner jüngsten Vorstandssitzung beschlossen, sich intensiver mit dem Thema zu befassen.
„Nachdem ich nach einer Fahrt nach Godshorn einen Bericht zusammengestellt habe, der inzwischen mehr als 15 Seiten umfasst, weiß ich, dass wir dazu die Hilfe vieler Mitbürgerinnen und Mitbürger brauchen“, sagt Dahlke und ruft dazu auf, die AWO bei diesem Projekt zu unterstützen.
„Schwierig wird das Ganze, wenn man mit Kindern unterwegs ist, die aufgrund ihres Alters den Fußweg benutzen müssen, besonders dann, wenn es nur links einen Fußweg gibt, die erwachsene Begleitperson aber die rechte Straßenseite benutzen muss“, führt Dahlke fort. Habe man das alles so einigermaßen im Griff, stieße man dann oft noch auf Fußgänger, die sich beschweren, dass der Fußweg von den Kindern als Radweg genutzt wird. Zu allem Überfluss werde schließlich in Politik und Verwaltung noch darüber diskutiert, ob man den Nutzungszwang für einen funktionierenden Fahrradweg zum Beispiel am Krummen Kamp zwischen Engelbostel und Schulenburg aufheben sollte, so dass genau diese Situation – Kinder auf
der linken Straßenseite, erwachsene Begleitperson auf der rechten Straßenseite – neu entstehen würde.
„Das hat dann auch das Fass zum Überlaufen gebracht“, sagt Karl-Heinz Dahlke und hofft, dass sich viele Helferinnen und Helfer für dieses Projekt findet. Das nächste Elterntreffen, zu dem die AWO für Donnerstag, 30. September, 14 Uhr, ins Dorfgemeinschaftshaus Schulenburg einlädt, wird sich mit diesem Thema befassen. Dabei sollen die Regeln für Fahrradfahrer nach der Straßenverkehrsordnung noch einmal klar erleutert werden, außerdem werden die Stellen aufgezeigt, wo Unklarheiten bezüglich der Verkehrsführung bestehen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, an diesem Treffen
teil zu nehmen. Grundsätzlich ist eine Teilnahme ohne Anmeldung möglich und gewünscht; sofern eine Kinderbetreuung notwendig ist, bittet die AWO um eine Nachricht unter Karl-Heinz.Dahlke@t-online.de oder (05 11) 77 38 94. Hier kann sich auch melden, wer grundsätzlich mitarbeiten möchte, aber am 30. September verhindert ist.