Barrierefrei und informativ

Die Ausstellung beim Seniorentag im Rathaus zeigte Gesundheitstipps. (Foto: C. Borschel)

Sechster Seniorentag findet großen Zuspruch

Langenhagen (bo). „Europäisches Jahr für aktives Altern und Solidarität zwischen den Generationen 2012“ - unter diesem für manchen vielleicht etwas sperrigem Motto, fand am vergangenen Wochenende der sechste Seniorentag in Langenhagen statt. Wie im vergangenen Jahr konnte auch diesmal das Rathaus als Veranstaltungsort genutzt werden. „Wir sind da der Stadt sehr dankbar, da uns gerade die zentrale Lage und die Barrierefreiheit des Rathauses natürlich in die Karten spielt“, sagt Christa Röder, Vorsitzende des Seniorenbeirates, der den Tag in rund einem halben Jahr Vorbereitungszeit organisiert hatte. Nach einem musikalischen Beitrag mit Musik der sechziger Jahre der Orchesterklasse der IGS Langenhagen hielt Nicole Bracht-Bendt, Obfrau im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend der FDP-Bundestagsfraktion einen Vortrag zum Thema „Selbstbestimmt leben in jedem Alter“.
„Uns geht es auch darum, den Dialog zwischen den Generationen positiv zu beeinflussen“, erklärt Röder als Ziel des Seniorentages. Zudem setze sich der Seniorenbeirat auch für die alltäglichen Probleme des Alters wie Barrierefreiheit oder rollstuhlgerechte Gehwege ein. „Das sind entgegen dem allgemeinen Empfinden aber auch generationsübergreifende Themen, denn sie betreffen Menschen mit Behinderungin jedem Alter“, so Röder. Neben dem aktiven Dialog, für den sich verschiedene Partnerorganisationen wie das Rote Kreuz oder der Hospizverein mit Infoständen aufgestellt hatten, bot sich den zahlreichen Besuchern auch die Möglichkeit, körperlich aktiv zu werden. Bei dem Programm „Fit durch Bewegung für Jung und Alt“ versuchten sich die Besucher an Hocker-Gymnastik, Zumba Gold oder Qi Gong. „Wir wollen auch aufzeigen, wie man sich sowohl im Alter, aber auch präventiv fit halten kann“, so Röder abschließend.
Die rund 100 Besucher, die bereits zu Beginn des Tages für einen gut gefüllten Ratssaal sorgten, konnten sich über mangelnde Bewegung und Information auf keinen Fall beklagen – und die Aussteller nicht über mangelndes Interesse.