Bedarf an Gewerbeflächen

Langenhagen (gg). Geld für die „Erschließung neuer Gewerbe-Standorte“ für die „Revitalisierung von Gewerbebrachen“und für die „Unstrukturierung alter Industriegebiete“ stellt die Regionsverwaltung in Aussicht. Eingerichtet worden sei ein Investitionsfonds zwecks „Mobilisierung von Gewerbeflächen“. Was genau darunter zu verstehen ist, bleibt auf ECHO-Nachfrage bei Langenhagens städtischer Abteilung Wirtschaftsförderung zunächst noch unklar, wird in den nächsten Tagen geklärt. Bereits angefordert seien die konkreten Förderbedingungen, die darüber Aufschluss geben sollen. Geprüft werden müsse, unter welchen Voraussetzungen und in welcher Höhe gegebenenfalls Darlehensmittel von der Region an Langehagen vergeben werden und zu welchen Konditionen. Langenhagens Wirtschaftsförderung teilt mit: „Grundsätzlich spielt das für die Stadt Langenhagen zurzeit keine vorrangige Rolle, da sich aktuell keine neuen Gewerbegebiete in der Entwicklung befinden.“
„Wir haben den Handlungsbedarf erkannt und uns gemeinsam mit den Städten und Gemeinden auf den Weg gemacht, dem drohenden Engpass mit geeigneten Maßnahmen zu begegnen “, teilt Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, mit und weiter, „Nach unserer Analyse benötigen alle Kommunen einen Grundstock an Gewerbeflächen mit B-Plan, der für mindestens fünf Jahre ausreicht. In den Mittelzentren wie Barsinghausen, Laatzen, Langenhagen Lehrte oder Wunstorf sind größere Schwerpunktstandorte für die Ansiedlung und Erweiterung von Produktions- und Logistikbetrieben erforderlich.“
Im Vergleich aller Kommunen in der Region Hannover wurden die meisten Gewerbeflächen zuletzt in Langenhagen (10,1 Hektar) und in der Landeshauptstadt Hannover (6,1 Hektar) veräußert.