Begegnung mit freundlichen Nordiren

Martina Jelitko (vorne, von links) und Isabel Wagemann-Steidel sind gemeinsam mit den Austauschschülern fasziniert vom Reiseland Nordirland. (Foto: G. Gosewisch)

IGS-Schüler ziehen positive Bilanz

Langenhagen (gg). Revue passieren ließen nun 19 IGS-Schüler ihre Eindrücke und Erlebnisse von der gemeinsamen Reise nach Nordirland. Für zehn Tage waren sie in Derry, besuchten ihre Austauschfamilien. Vor einigen Wochen waren irische Schüler in Langenhagen zu Gast. Neben dem klassischen Programm mit Stadtbesichtigung und Teilnahme am Schulunterricht gehört zu diesem Austausch, der nun zum dritten Mal stattgefunden hat, ein dreitägiges Praktikum. Sowohl die irischen Schüler in Langenhagen als auch die Langenhagener Schüler in Derry hospitierten betrieblich. Die IGS-Lehrerinnen Isabel Wagemann-Steidel und Martina Jelitko organisierten gemeinsam mit ihren nordirischen Kolleginnen entsprechende Plätze. Zudem machten sich die teilnehmenden Schüler des zehnten Jahrgangs (eine Schülerin des 12. Jahrgangs hatte sich angeschlossen), Gedanken zum Thema „Ausbildung, Arbeit, Karriere und die Bewertung der Arbeit“ und erstellten eine Präsentation – Voraussetzung für die Förderung des Schüleraustauschs durch die „UK-German Connection“, eine bilaterale Initiative, die von den Regierungen Deutschlands und des Vereinigten Königreiches, dem British Council und dem Pädagogischen Austauschdienst geleitet wird.
„Vieles ist in Nordirland ganz anders als hier“, so der Tenor unter den Schülern, die nach dem Erleben des Auslandsalltags die hiesigen Bedingungen mehr schätzen. Dazu gehört der hier gut ausgebaute öffentliche Nahverkehr mit Bus und Bahn. In Nordirland fehle das und daher sei es dort üblich, oft das Taxi zu nutzen. Mehr Möglichkeiten seien hier in Bezug auf die Ausbildung nach der Schule gegeben. Sehr positiv bewerten die IGS-Schüler die Begegnungen, die Nordiren seien sehr hilfsbereit und offener als die Deutschen. Entsprechend vielfältig waren daher auch die Praktikumserfahrungen der IGS-Schüler. Zwar sei das Sprachverständnis zunächst ein großes Problem gewesen, doch das Hineinschnuppern in die fremde Arbeitswelt sei dennoch wertvoll gewesen.