Beispiel Schulbudget

Langenhagen (gg). Nichts Falsches durchrutschen soll nach dem Willen der CDU-Fraktion, zusammen mit den Gruppen BBL und S-VG, beim Schulbudget. Zu diesem hatte Stadträtin Monika Gotzes-Karrasch in der Sitzung des Bildungsausschusses im April eine Informationsdrucksache der Verwaltung verlesen, nach dem, entsprechend dem Rot-Grünen-Haushaltsbeschluss und der Empfehlung der Wirtschaftsprüfer Rödl&Partner, gekürzt wird. Bezogen auf das gesamte Haushaltsvolumen von 150 Millionen Euro zwar nur marginal in Höhe von 28.400 Euro, aber immerhin. Der Betrag steht, weil entsprechend des Haushaltsbeschlusses in allen Bereichen um fünf Prozent gekürzt werden soll – das hat die Verwaltung umgesetzt. „Wir unterstützen jede sinnvolle Einsparung, doch im Bildungsbereich ist Schluss“, erklärt Marco Zacharias für die CDU-Fraktion zur entsprechenden Drucksache, die im nächsten Bildungsausschuss am Dienstag, 4. Juni, diskutiert werden soll. „Wir wünschen uns, dass die Verwaltung Vorschläge zu Einsparungen in anderen Bereichen macht“, kommentiert CDU-Fraktionschef Mirko Heuer und erwähnt im Gespräch mit dem ECHO, dass ein solcher Betrag sicherlich auch aus „Puffern“ verrechnet werden kann. Ein Beispiel sei die Mobile-Aufsuchende-Jugendarbeit (MAJA), die bisher finanziell durch die Stadt gefördert wurde, die aber derzeit aus Personalmangel unterbrochen ist. Die Sitzung ist öffentlich und beginnt am Dienstag, 4. Juni, um 17.30 Uhr im Ratssaal, Am Markt 1.