Bekannt durch den "Saftladen"

War bei vielen Festen vertreten: Horst Grawert.Foto: E. A. Nebig

Blau-Kreuzler Horst Grawert wurde 80

Langenhagen (ne). Glauben mag man es kaum, aber es stimmt, dass der jahrzehntelang ehrenamtlich in verschiedenen Organisationen engagierte Bäckermeister im Ruhestand, Horst Grawert, jetzt sein 80. Lebensjahr vollendete. Zum Wiegenfest kamen zahlreiche Gratulanten, um ihm zu gratulieren und noch einmal für seine verschiedenen ehrenamtlichen Tätigkeiten zu danken, die er erst nach seinem 75. Geburtstag endgültig einstellte. Aber noch immer ist sein Rat in der Suchtkrankenhilfe gefragt. Sein Name ist nämlich untrennbar mit der Blau-Kreuz Arbeit in Langenhagen und darüber hinaus verbunden. Das Blaue Kreuz gehört zu den wichtigsten Organisationen der Abstinenzbewegung in Deutschland und der Schweiz. Die Blaukreuzler sind in der Suchtkrankenhilfe tätig und arbeiten eng mit dem Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche zusammen. Der aus der Mark Brandenburg stammende Jubilar kam mit seiner Frau Brigitte 1961 nach Langenhagen, die er in der Deutschen Jugend des Ostens - (DJO = heute DJ in Europa) - kennen gelernt hatte. Mit Unterstützung seiner Frau gründete Horst Grawert 1977 die Blau-Kreuz-Gruppe Langenhagen, die er dann 27 Jahre lang leitete. Bekannt gemacht hat er diese bei vielen Veranstaltungen mit dem „Saftladen“, einem Getränkestand, der bei feuchtfröhlichen Veranstaltungen oft dabei war, aber keinen Alkohol anbot. Eröffnet wurde er beim ersten Flug-
hafen-Stadtfest 1979. In der Folge war er bei vielen Feten in Langenhagen vertreten, den „Raus aus der Anonymität“ war stets die Devise von Horst Grawert und seiner Frau Brigitte samt ihrem Blau-Kreuz-Team.



80 und noch immer munter, Horst Grawert. Er machte sich um die Suchtkrankenhilfe verdient. Foto: E. A. Nebig