Beratung zu heiklen Themen

Sitzung des Ortsrates am Dienstag, 21. März

Kaltenweide (gg). Bauliche Veränderungen an der Grundschule sollen in der nächsten Sitzung des Ortsrates am Dienstag, 21. März, um 19 Uhr im Nie´t Hus, Clara-Schumann-Straße/Weiherfeldallee diskutiert werden – ein Dauerbrenner-Thema, das allerdings durchaus heikle Wendungen bietet. So möchte die SPD-Fraktion die bisherigen Beschlüsse auf zukünftige Anforderungen ausrichten. Seit Mitte letzten Jahres sind Erweiterungen des Schulgebäudes bereits beschlossen worden. Die Stadtverwaltung sollte bis Ende August 2016 einen konkreten Plan zur Umsetzung vorlegen, was nicht geschehen ist. Nach diversen Schuldzuweisungen hakte es unter anderem an dem Fehlen eines Ganztags-Konzepts. Diese Hürde will die SPD abbauen: Die Grundschule soll künftig eine Ganztagsschule sein können, und die Stadtverwaltung soll den Erweiterungsbau auf den Weg bringen. „Unbestritten ist, dass es mit oder ohne Wandlung zur Ganztagsschule Erweiterungsbedarf an der Schule gibt“, so der Wortlaut der Drucksache. Baubeginn soll im Jahr 2018 sein, weil dann Platz an der Zellerie frei wird. Geplant ist, das dortige Feuerwehr-Gerätehaus abzureißen und am Standort des früheren NP-Marktes neu zu erstellen.
Das Stichwort Bauplatz führt auch zum zweiten großen Thema des Ortsrates. Die CDU-Fraktion will der Stadtverwaltung einen Prüfauftrag für eine Bebauungsplanänderung am IKEP geben. Dort wurden Container in die Landschaft gestellt – eine Aktion des AWO-Jugendwerks in Abstimmung mit der Stadtverwaltung. Die CDU-Fraktion hält dauerhafte Toilettenanlagen dort für sinnvoll.