Beschwerliches Arbeiten im Schutzanzug

Bei der CSA-Ausbildung machten sich die Feuerwehrmänner mit dem Schutzanzug vertraut. (Foto: S. Bommert)

CSA-Ausbildung bei der Feuerwehr

Langenhagen. Unter dem Sammelbegriff Gefahrgut werden bei der Feuerwehr neben Chemikalien (Säuren und Laugen) auch Gase und sogar radioaktive Stoffe gefasst, die im Einsatzfall zu sichern sind. Einsatzkräfte tragen dann einen sogenannten Chemikalien-Schutzanzug (CSA), der undurchlässig ist. Mit der hohen Schutzwirkung geht einher, dass die Einsatzkräfte im Anzug hohen psychischen (Enge) und physischen (Wärme) Belastungen ausgesetzt sind. Aufgrund der hohen körperlichen Belastung liegt die Einsatzzeit zwischen 20 und 30 Minuten. Zur Atemluftversorgung trägt der CSA-Träger einen Pressluft-Atmer auf dem Rücken.
Nun wurden elf Atemschutz-Geräteträger in einem Grundlagenseminar an die Besonderheiten eines CSA herangeführt. Das Seminar startete am Freitag mit einem Kennenlernen und einleitender Theorie. Es wurden die wichtigsten Grundlagen für das Tragen und den Umgang mit einem CSA vermittelt. 
Der Sonnabend stand unter dem Motto der praktischen Erfahrungen. An fünf Stationen wurde das praktische Wissen und die Fertigkeiten vermittelt:
 An- und Auskleiden des CSA, handwerkliches Geschick unter dem CSA, Einführung in Meß- und Nachweisgeräte, Funk und Stoffnummer, Abschlussübung.

 Nach dem Seminar stehen die Teilnehmer nun als CSA-Träger dem Gefahrgutzug der Stadtfeuerwehr Langenhagen bei Gefahrguteinsätzen zur Verfügung.