Beschwingte Musikreise um die Welt

Zupforchester beim zehnten Kulturfestival

Langenhagen. Aula des Schulzentrums: Am Freitag, 14. September, bot das Zupforchester Langenhagen eine "Musikreise um die Welt". Eigentlich kann in diesem Fall schon von zwei Zupforchestern gesprochen werden, denn die Kinder und Jugendlichen dieses Ensembles - die L-KiZ - bilden mit etwa 20 Personen das Eine.
Sie spielten unter der Leitung von Michael Körbis sehr konzentriert und rhythmisch und zeigten, dass sie ihre Instrumente gut beherrschten und mit forte und piano gute Echowirkungen erzielten. Das Highlight der L-KiZ war der "Tigers Tango", der zum Mitswingen einlud. Dafür wurden sie auch mit viel Applaus belohnt.
Im Wechsel zwischen sanft und schwungvoll bezauberte dann das Hauptorchester unter der Leitung von Rolf Quedenbaum. Den Anfang machten "China Song", Lied und Tanz aus Schweden und ein Akkordeonsolo von Axel Gobrecht. Die "Irische Suite" verzauberte die Zuhörer durch die sphärischen Klänge des von Michael Körbis gespielten Glockenpiels, die zart über den Melodien des Orchesters schwebten. Sehr mitreißend, nun wieder das Akkordeon als Soloinstrument, präsentierten sich daraufhin die "spanischen Klänge". Das Abschlusspotpouri aus der Filmmusik zu "Der Pate" gab den Mandolinen die Möglichkeit, mit ihrem Tremolo einen Hauch von russischem Flair zu erzeugen.Schade, dass dieses schöne Konzert nur so mäßig besucht war. Diejenigen, die es genießen durften, freuen sich auf das nächste Konzert des Zupforchesters am 17. November.