Bestätigung für den Stadtbrandmeister

Stadtbrandmeister Arne Boy bleibt im Einsatzgeschehen. (Foto: S. Bommert)

Arne Boy bleibt für weitere sechs Jahre im Amt

Langenhagen (gg). Die zweite Amtszeit von Stadtbrandmeister Arne Boy rückt näher: ab 1. November 2017 für die Dauer von sechs Jahren. Gewählt wurde er von den Ortsbrandmeistern und den Stellvertretern bereits. Mit dem positiven Votum der Ratsmitglieder aller politischen Fraktionen in der nächsten Ratssitzung am Montag, 21. August, um 18.30 Uhr im Ratssaal, Marktplatz 1, ist zu rechnen. Der Ablauf wirkt turnusgemäß. Es lohne aber der Blick auf das bisherige Wirken des Stadtbrandmeisters, so der Tenor unter den Mitgliedern der Feuerwehr. Die „dynamische Aufstellung“ sei sein Verdienst. Arne Boy sagt dazu: „Die Zeiten, in denen wir nur gelöscht haben, sind lange vorbei. Technische Hilfe, Umgang mit Gefahrgut und vieles mehr erfordern viel Fachwissen. Die Anforderungen sind rasant gewachsen.“ Für moderne Ausrüstung zu sorgen, war Arne Boy immer ein Anliegen, was beim Blick in die Gerätehäuser der Ortsfeuerwehren sofort auffällt. „Die Bedienung ist sehr anspruchsvoll und erfordert eine Schulung, die viel Zeit in Anspruch nimmt“, erklärt der Stadtbrandmeister. Stolz sei er auf die Mitglieder der Feuerwehr und er ergänzt: „Ich habe das Gefühl, es macht allen Spaß zusammenzuarbeiten. Ohne dieses Zusammenwirken würde es aber auch nicht funktionieren.“
325 aktive Einsatzkräfte sind in den sechs Ortsfeuerwehren ehrenamtlich tätig. „Funktionen und Aufgaben beschreiben, autarke Teams bilden“, diese Stichworte nennt Arne Boy als Schlüssel zum Funktionieren der Feuerwehr. Seine Wertschätzung für die Mitglieder der Feuerwehr sei sehr hoch. „Was der Leistung entspricht“, betont er.
Arne Boys ehrenamtliches Wochenpensum ist enorm. Mindestens drei Abendtermine gibt es in jeder Woche. Immer sind es Stunden, nicht Minuten, der Anwesenheit in verschiedenen Gremien, auch auf Regionsebene. „Das geht nur, weil mein Arbeitgeber Verständnis hat“, sagt Arne Boy. Er ist bei einem Tochterunternehmen der Telekom beschäftigt, kann in Gleitzeit arbeiten. Dass er in seinem Privatleben Abstriche macht, sei ganz klar. Er sagt: „Die Feuerwehr begleitet einen über 24 Stunden am Tag.“ Zu seinem 45. Geburtstag im Dezember wird es ähnlich laufen, wie immer schon, denn Arne Boy ist seit seiner Jugend Mitglied der Feuerwehr. Mit 26 Jahren wurde er Ortsbrandmeister in Godshorn, war dort 13 Jahre lang im Amt. Den Kontakt zur Basis zu verlieren, kam für Arne Boy nie in Frage. Er sagt: „Dafür bin ich zu viel vor Ort. Wo der Schuh drückt, merke ich.“ Regelmäßig nimmt er an den Diensten in allen Ortsfeuerwehren teil, ist im Einsatzgeschehen stark eingebunden.