Besuch im MGH

Zum Gespräch im MGH trafen sich (von links): Anja Sander (stellvertretende ASF-Vorsitzende), Cornelia Lütge, Christine Paetzke-Bartel (Leiterin MGH), Dilek Yazgan (ASF-Vorsitzende), Susanne Wöbbekind, Christa Leske, Magda Niehaus.

Sozialdemokratische Frauen aktiv

Langenhagen. Nun besuchte die Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) das Mehr-Generationen-Haus (MGH) - eines der 550 Häuser bundesweit,
das von einer kombinierten Förderung von Bund, Land und Kommune profitiert. „Allein ein Blick in den Flyer zeigt, wie vielfältig und generationenumfassend die Angebote sind. Da ist wirklich für alle etwas dabei und es gab natürlich viele Fragen dazu, wie die Koordination eines solch mannigfaltigen Programmes klappt“, betonte die ASF-Vorsitzende Dilek Yazgan. Sechs hauptamtliche und rund 40 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen sind im MGH beschäftigt. „Das Gute daran ist, dass wir bisher nie einen Mangel an ehrenamtlichen Mitarbeitern feststellen mussten, da es wie im stetigen Wechsel funktioniert. Kaum wird eine Stelle frei, so gibt es schon Freiwillige, die sich dafür interessieren“, sagt MGH-Leiterin Christine Paetzke-Bartel. Bei mindestens 700 bis 800 Nutzern pro Monat sei dieser reibungslose Ablauf auch sehr wichtig. Im vergangenen März wurden sogar 2000 Nutzer verzeichnet. „Ich würde mir für mich und mein Team zukünftig wünschen, dass nach diesem dritten Förderprogramm endlich eine Verstetigung kommt, damit wir uns nicht nur Gedanken darüber machen, wie es weitergehen soll, sondern wissen, dass es weitergehen wird. Dadurch könnten wir längerfristige Projekte schon frühzeitig beginnen zu planen und anzusetzen“, sagte sie. Der Druck und die Anforderungen seien durch das derzeitige Bundesprogramm gestiegen. Unter anderem würden Projekte zum Thema demographischer Wandel, Migranten und Sozialraum anstehen. Dilek Yazgan fasste zusammen: „Das Gespräch hat uns gezeigt, dass die Angebote und Aufgaben des MGHs wirklich alle Generationen und alle Menschen umfasst. Man kann in jedem Alter vorbeischauen, um etwas zu lernen, oder auch einfach nur um sich zu amüsieren und unterhalten – ganz nach individuellem Wunsch und nach den eigenen Bedürfnissen. Es ist auch erfreulich, dass Angebote vorhanden sind, die eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf unterstützen.“
Die MGH-Tür steht täglich bis in den späten Abend allen offen, sodass Interessierte jederzeit vorbeikommen können, um sich über Angebote zu informieren oder einfach direkt mitzumachen.