Beten für den Frieden

Ökumenische FriedensDekade vom 6. bis zum 16. November in der Emmaus-Kirche

Langenhagen. Auch in diesem Jahr wird während der Ökumenischen FriedensDekade wieder in der Emmaus-Kirche für den Frieden gebetet. Die Friedensgebete werden von der Emmaus- und der St.-Paulus-Kirchengemeinde gemeinsam vorbereitet. Sie beginnen am 6. November mit Bittgottesdiensten für den Frieden in beiden Kirchen um 10 Uhr. An den folgenden Tagen außer Sonntag ­finden jeweils um 18 Uhr Friedensgebete in der Emmaus-Kirche statt, die von verschiedenen Menschen und Gruppen gestaltet werden.
Kriege hinterlassen Spuren. Häuser und Städte werden zerstört. Ganze Landstriche verwüstet. Aber noch viel schlimmer sind die Spuren auf den Seelen der Menschen. Jung und Alt, Zivilisten und Soldaten – das Erleben eines Krieges zeichnet die Betroffenen. Die Erlebnisse und Verletzungen aus dem Zweiten Weltkrieg sind bei den Menschen, die den Krieg erlebt haben, immer noch präsent. Aktuell hören und erfahren wir von den Flüchtlingen, die aus Kriegs- und Bürgerkriegsgebieten zu uns kommen, welch schreckliche Folgen Gewalt und Zerstörung haben.
Während der ökumenischen FriedensDekade, die in diesem Jahr mit "Kriegsspuren" überschrieben ist, wollen wir an diese Spuren denken, die Kriege hinterlassen. Wir wollen aber auch dafür beten, dass wir die Wege verlassen, die zu neuen Kriegen führen. Wir wollen um Versöhnung und Frieden bitten.
Den Abschluss der FriedensDekade bildet eine Andacht am Buß- und Bettag, 16. November, ebenfalls um 18 Uhr in der Emmaus-Kirche. Im Anschluss wird Ulrich Schneider, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, zu gesellschaftspolitischen Themen reden.