Betreibt die Telekom Missbrauch?

Breitband: Ortsrat Kaltenweide bringt interfraktionellen Antrag auf den Weg

Kaltenweide (ok). Derr Verein Bürger für Kaltenweide hat sich stark engagiert und den Stein in Rollen gebracht; die Kaltenweider Politik die Anregung aufgenommen. SPD, CDU und Grüne im Kaltenweider Ortsrat haben jetzt einen interfraktionellen Antrag formuliert, in dem sie die Bundesnetzagentur auffordern, das Geschäftsgebahren der Deutschen Telekom in Sachen Breitbandversorgung in Kaltenweide zu überprüfen. Der soll am nächsten Dienstag, 24. Juni, ab 19.30 Uhr in der nächsten Ortsratssitzung im Dorfgemeinschaftshaus Zellerie beraten werden. Hintergrund: Dem Ortsrat Kaltenweide liegen ingroßer Zahl Klagen von Einwohnerinnen und Einwohnern über die mangelnde Verfügbarkeit von Breitbandfestnetzanschlüssen der Deutschen Telekom in Kaltenweide vor. Übereinstimmend werde berichtet, dass fehlende verfügbare Anschlussports in den so genannten DSL-Zugangsmultiplexern schuld an der Misere seien. Ein Ausbau dieser Zugangsports sei in absehbarer Zeit nicht vorgesehen. Das Verhalten der Deutschen Telekom, die im Gegensatz zu den Mitbewerbern Vodafone und htp eine Teilnahme an einer Informationsveranstaltung im April abgelehnt hat, ist aus Sicht des Ortsrates missbräuchlich. Die vorhandene Nachfrage nach Breitbandanschlüssen werde auf der einen Seite nicht befriedigt, obwohl das mit vergleichsweise niedrigen Investitionen möglich wäre. Weitere Investitionen der Wettbewerber würden allerdings verhindert, weil die technischen Voraussetzungen fehlten.