„Bilder entstehen im Kopf“

Markus Lindert freut sich über den Zuspruch für seine Fotografie. (Foto: G. Gosewisch)

Markus Lindert fotografiert und verfremdet

Langenhagen (gg). Mit gelungenen Fotos macht Markus Lindert in Langenhagen auf sich aufmerksam. Höchstes Lob ist im Internet zu seinen Veröffentlichungen zu finden. Dabei ist das Fotografieren nur sein Hobby, und viel Zeit kann er sich auch nicht nehmen neben seinem Job. Er ist am Flughafen beschäftigt, ist Terminal Manager und begleitet den Passagier-Prozess. Vorgegebene Standards sind einzuhalten und zu überwachen. Alles läuft gut und einfach, wenn keine Abweichungen auftreten. Mit seinem Hobby sucht Markus Lindert gegenteilige Betätigung. Hier sucht er Raum für Kreativität. Lichtspuren, das Spiel mit der Tiefenschärfe oder Perspektiven – seine Aufnahmen verfremden die Wirklichkeit, machen sie interessanter. „Ich habe ein Bild im Auge, wenn ich fotografiere. Die Kamera ist nur Mittel zum Zweck. Nicht die Kamera macht das Bild, sondern der Mensch“, erklärt er. Dabei hat er kein Faible für bestimmte Motive. „Mich reizt das, was ich sehe“, sagt er. Zwar habe er schon Auftragsarbeiten für den Flughafen-Betrieb und das CCL geliefert, doch das Fotografieren soll sein Hobby bleiben, das ihn seit 30 Jahren fasziniert. Begonnen hat es mit analoger Fotografie in einer AG in der Schule (Wedemark). Seit 1991 lebt Markus Lindert in Langenhagen und geht für das Fotografieren in seiner Freizeit „immer mal wieder und einfach so“ los. Dabei knipst er nicht in Menge. Er sagt: „Ein oder zwei Bilder reichen schon.“