Bitte nicht erst am Schalter informieren

Leserin vermisst Service bei Deutscher Post

Langenhagen (ok). Service sieht nach Ansicht der ECHO-Leserin Marlies Franz anders aus; ja sie fühlt sich in der Postfiliale in Langenhagen am Marktplatz in einem schroffen Ton regelrecht „abgekanzelt“, einige der Mitarbeiter seien genervt gewesen. Nach ihrer Aussage kein Einzelfall. Unterstützung habe sie beim Thema Dialogpost vermisst, als sie Umschläge verkehrt im Stapel liegen hatte. Einige der Antworten: „Die sind falsch“, „die stapeln Sie mal ordentlich“ und „das ist nur halb ausgefüllt“. Unverrichteter Dinge musste sie nach eigenen Angaben wieder zur Firmenpoststelle gehen. Dort sei sie allerdings sehr freundlich bedient worden. Ein weiterer Vorfall: Pakete, die sie zurückgesendet habe, seien drei Mal wieder an die Absenderadresse geliefert worden. Auf Nachfrage des ECHO zeigte sich auch Postpressesprecher Jens-Uwe Hogardt etwas zugeknöpft, sagte wenig zu den Vorwürfen aus Langenhagen, wo es oft lange Schlangen vor der Postfiliale gibt. Das Kundengespräch könne er nicht bewerten; einzelne Marken gebe es im Gegensatz zur Wahrnehmung der Kundin aber sehr wohl. Wechselgeld gebe es an Briefmarkenautomaten grundsätzlich nicht, lediglich „Wertzeichen bei Überzahlung“. Und überhaupt: Wer sich für das Produkt Dialogpost interessiere, solle sich doch beim Kundentelefon oder im Internet und bitte nicht erst am Schalter informieren.