„Blauäugige Bemühung“

Politische Anmerkung zum Moschee-Bau

Langenhagen (gg). Nachdem der Bau der Moschee an der Karl-Kellner-Straße in einer Einwohnerfragestunde thematisiert wurde (das ECHO berichtete), greift Sven Hoffmann (AfD-Ratsmitglied) das Thema auf. Er wirft der Stadtverwaltung „blauäugige Schönmalerei“ vor. Diese hatte erklärt: „Die Errichtung einer Moschee an sich ist weder fördernd noch hindernd für die Integration. Entscheidend ist, wie in einer solchen Einrichtung die Integrationsbemühungen der Stadt aufgenommen werden. Der Vereinsvorstand der Türkisch Islamischen Gemeinde befindet sich ständig im Dialog mit dem Integrationsbeirat der Stadt Langenhagen und der Politik.“ „Grundsätzlich gebe ich der Stadtverwaltung recht“, sagt Sven Hoffmann, aber den säkularen Islam gibt es, seiner Einschätzung nach, in Deutschland höchstens auf dem Papier. Sven Hoffmann rät: "Man sollte sich als Gemeinde seine Mitspieler im Zuge der Integration schon genau aussuchen." Zu beachten sei, dass die hiesige „Türkisch Islamische Gemeinde“ zur bundesweiten Organisation DITIB gehöre, die vom türkischen Präsidium für Religionsangelegenheiten und damit vom türkischen Regime gesteuert werde.