Bomben an sechs Verdachtspunkten

Der Sperrbereich bei der Bombenräumung am 30. Januar.Repro: S. Mossig

Entschärfung in Wiesenau und Brink-Hafen am 30. Januar

Langenhagen/Hannover (ok). An sechs Verdachtspunkten in den Stadtteilen Brink-Hafen und Wiesenau werden Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet. Die Entschärfung ist für Sonntag, 30. Januar geplant. Von den notwendigen Maßnahmen sind rund 11.500 Menschen in Hannover und Langenhagen betroffen. Am Sonntag, 30. Januar, müssen sie ihre Wohnungen um 9 Uhr verlassen und können erst nach Abschluss aller Maßnahmen – voraussichtlich gegen 17 Uhr – wieder zurückkehren. Im Sicherheitsbereich liegen mehrere Gewerbebetriebe und das Altenheim Bachstraße.
Wenn es keine andere Aufenthaltsmöglichkeit gibt, stehen zwei Sammelstellen zur Verfügung: Sammelstelle Hannover: Herschelschule, Großer Kolonnenweg 37;
Sammelstelle Langenhagen: Brinker Schule, Angerstraße 12.
Beide Sammelstellen sind ab 9 Uhr geöffnet. Es stehen kostenlos Busse zur Verfügung. An folgenden Haltestellen kann in Langenhagen zugestiegen werden:
Sonnenweg/An der Weide, Sonnenweg/Freiligrathstraße,
Hackethalstraße/Wilhelm-Busch-Straße, Gieseckenkamp/ Osterriedestraße,
Hans-Böckler-Straße/ Kastanienallee, Hauptstraße/ Am Schapdamm, Am Moore /Kapellenstraße, Brinker Schule.
Gehbehinderte Menschen können unter der Rufnummer 19222 einen Krankentransport anfordern. Diese Transporte sollten rechtzeitig angemeldet werden, damit die notwendigen Fahrzeuge bereitgestellt werden.
Die Planungen sehen vor, dass die betroffenen Bewohner gegen 17 Uhr in ihre Wohnungen zurückkehren können.Dieser Zeitpunkt kann sich allerdings noch verschieben. Alle betroffenen Haushalte erhalten am 8. Januar mehrsprachige Informationsblätter (deutsch, englisch, türkisch und russisch). Ein Bürgertelefon steht unter der Rufnummer (0800) 7 31 31 31 zu den folgenden Zeiten zur Verfügung:
Freitag, 28. Januar, von 10 bis 16 Uhr; Sonnabend, 29. Januar, von 10 bis 16 Uhr;
Sonntag, 30. Januar, von 7 Uhr bis zum Abschluss aller Maßnahmen.
Aktuelle Informationen sind auch unter www.feuerwehr-hannover.de verfügbar. Am 30. Januar informiert die Stadtverwaltung zusätzlich über Rundfunkdurchsagen.