Brandschutzerziehung in der Schule

Jörg-Martin Paulsen (rechts) gab in der IGS Süd Anleitung zum Brandschutz. (Foto: C. Hasse)

90 Minuten Unterricht mit Jörg-Martin Paulsen

Langenhagen. An zwölf Terminen im Jahr gibt es an den Grundschulen für je zwei Stunden die Brandschutzerziehung in den dritten und vierten Klassen, nun war die IGS Süd an der Reihe. Schon als Jörg-Martin Paulsen, in der Ortsfeuerwehr für die Brandschutzerziehung zuständig und selbst Vater eines Sohnes, mit dem Feuerwehrfahrzeug auf den Schulhof rollte, war ihm die Aufmerksamkeit der Schüler sicher. Im Klassenraum eingetroffen wurde er bereits mit den ersten Fragen der Schüler überfallen, Klassenlehrerin Steffi Kunath freute sich über das Interesse ihrer Schüler. Routiniert gab Jörg-Martin Paulsen die passenden Antworten, bevor es dann pünktlich um 8.10 Uhr mit dem 90-minütigen Unterricht losging. Inhaltlich werden die Grundlagen der Verbrennung, die Aufgaben der Feuerwehr, das Verhalten im Brandfall, der Notruf angesprochen sowie Experimente wie kleine Löschversuche mit einer Kerze oder eine Staubexplosion durchgeführt. Die Praxis ist natürlich wichtig für die Kinder, doch auch die Theorie wird mit Bildern und Fragen an die Klasse lebendig gestaltet. In der Stadtfeuerwehr wird die Brandschutzerziehung auf Ortsebene durchgeführt, sprich jede Ortsfeuerwehr besitzt einen Beauftragten, der diese Aufgabe an den ortsansässigen Schulen durchführt. In der Regel werden die Klassen bereits auf das Thema Feuer sowie die Gefahren vorbereitet, so dass schon teilweise sehr detaillierte Fragen seitens der Kinder gestellt werden. Jörg-Martin Paulsen ist mittlerweile seit drei Jahren für die Brandschutzerziehung zuständig, und ihm macht die Aufgabe sichtlich Spaß, so der Bericht von Feuerwehrsprecher Christian Hasse.