Britisches Bewegungsspiel aufgebaut

Bei Polizistin Christiane Bunk mussten die Schüler Fragen zur Zollkontrolle beantworten. (Foto: G. Gosewisch)

Grundschule bot einen "Trip to London"

Engelbostel (gg). „Very british“ ging es vor einigen Tagen in der Grundschule zu. „Aus einer Idee hat sich ein großer Projekttag entwickelt“, erklärt Heike Neemeyer, Fachkonferenzleitung Englisch. Um ihren Schülern britische Eigenarten näher zu bringen, hatte sie geplant, Stationen im Klassenraum aufzubauen, an denen die Schüler die Sehenswürdigkeiten und den Zoo Londons kennenlernen, ein Picknick wie im Hyde Park nachempfinden können, wie im Souvenir Shop mit Spielgeld einkaufen können und eine selbst gefertigte Postkarte in einen typisch britischen Briefkasten einwerfen können. Sie freute sich über das Engagement der Ehrenamtlichen, die in der schuleigenen Frühstücksbude die Idee weiterentwickelten. Nicht nur typisch britische Snacks wurden vorbereitet, sondern ein Erlebnis gestaltet. In einem Spiel gab es ein Boarding wie am Flughafen. Jeder Schüler zeigte seine Bord-Karte vor, im Look der Stewardessen gekleidet gab das Team Lunch-Bags aus: baked beans, bacon, eggs, toast oder sandwiches und muffins standen zur Auswahl. Überall wurde englisch gesprochen, so gut es ging. Auch die ersten und zweiten Klassen machten mit, hatten schon vorher gebastelt und für unzählige kleine Union Jacks gesorgt, die entlang der Flure aufgehängt waren. Sogar seitens der Polizei gab es Unterstützung für den Projekttag in der Grundschule. Kontaktbeamtin Christiane Bunk, die wegen der Verkehrserziehung und anderer Präventionsmaßnahmen ohnehin an der Grundschule zu tun hat, erklärte die Zollkontrolle in einer Gepäckstation.