Brücken in die Kitas bauen

Caren Marks (Mitte) hatten einen schönen Scheck für die Langenhagener Kitas mit dabei. (Foto: O. Krebs)

Parlamentarische Staatssekretärin Caren Marks hat mehr als 400.000 Euro im Gepäck

Langenhagen (ok). Es war ein satter Betrag, den Caren Marks, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend, aus Berlin mitgemacht. Genau gesagt 402.912 Euro aus dem Bundesprogramm "Kita-Einstieg" bis Ende 2020. "Wir wollen Brücken bauen in frühe Bildung", bringt Caren Marks das Motto auf den Punkt. Denn Kinder, die keine Kita besuchten, verpassten etwas, könnten nicht wie ihre Altersgenossen mit Freunden spielen. Netzwerkkoordinatoren sollen unter anderem sozial Benachteiligten oder Migrantenkindern den Weg in die Kita aufzeigen. 23 Einrichtungen in Niedersachsen werden gefördert; Langenhagen habe den Antrag  rechtzeitig gestellt und sei neben Garbsen die einzige Kommune im Wahlkreis von Caren Marks, die gefördert wurde. Außer der halben Stelle für den Koordinator sollen aus dem Programm bis zu vier halbe Fachkraftstellen finanziert werden. Sie setzen die Konzepte um, die noch Bedarfen und Analysen erstellt worden sind. Caren Marks: „Es sollen neue Angebote geschaffen, die bestehenden ergänzt und ausgeweitet werden.“ Das Ziel: Kindern soll mit viel Empathie der Zugang zu Kindertageseinrichtungen und zur Kindertagespflege erleichtert werden. Darüber hinaus stehen Qualifizierungsmaßnahmen für pädagogische Fachkräfte und Neueinsteiger ins Berufsfeld. Lernen beginne sehr früh, die Notwendigkeit werde in den Kitas oft nicht gesehen. Über die vier so genannten Anker-Kitas Kaltenweide, Brinker Park, Kolberger Straße und Veilchenstraße soll letztendlich der ganze Sozialraum abgedeckt werden. Der Anteil der Förderbedürftigen sei in Langenhagen prozentual relativ hoch, alle Kinder sollten gleiche Chancen auf Bildung haben. Andrea Plecksnies, Leiterin der Kita in Kaltenweide: „Wir werden durch die neuen Kräfte bei unserer Arbeit entlastet und unterstützt, sodass wir die Persönlichkeiten besser individuelle nach den jeweiligen Stärken entwickeln und für mehr Chancengleichheit sorgen können.“ Die Exprten sind sich einig, dass der Prozess der Integration gerade begonnen habe, die Arbeit multipliziert werden müsse. Supervisorin Stephanie Emmel: „Wir müssen eine gewisse Kultursensibiltät entwickeln.“