Brunotte empfiehlt EU-Programm

Bürokratisches Obst für Grundschüler

Langenhagen (gg). Der umgangssprachliche lange Arm der Europäischen Union reicht nun den Langenhagener Grundschülern Äpfel und Möhren. Hintergrund ist das EU-Schulobst- und -gemüseprogramm, an dem sich die Niedersächsische Landesregierung beteiligt: Ab Juni 2014 können sich Grundschulen, Förderschulen und Landesbildungszentren (bis Klasse sechs) für die Teilnahme am Programm der Europäischen Union bewerben. „Damit können viele Schülerinnen und Schüler in Langenhagen in den Genuss gesunder Ernährung kommen und vor allem frühzeitig lernen, dass ausgewogenes Essen mit viel Obst und Gemüse auf dem Speiseplan besonders wichtig ist. Sie lernen so saisonale Obst- und Gemüsesorten aus regionaler Produktion sowie Bioware kennen und genießen“, so die Beschreibung. „Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz stellt Fördermittel für bis zu 800 Bildungseinrichtungen in Niedersachsen bereit. Somit können insgesamt circa 100.000 Kinder am Schulobst- und Gemüseprogramm teilnehmen“, empfiehlt der Landtagsabgeordnete im hiesigen Wahlkreis Marco Brunotte.
Den Schülerinnen und Schülern soll für drei Tage in der Woche Obst und Gemüse bereitgestellt werden. Der Lieferant der gesunden Kost wird von der Schule ausgewählt. Somit wird sichergestellt, dass regionale Produkte in den Schulen verteilt werden und ernährungspolitische Bildung gestärkt wird. Weitere Informationen dazu gibt es auf der entsprechenden Internetseite des niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter www.ml.niedersachsen.de.
Die Stadtverwaltung teilt auf Brunottes Anfrage hin mit, dass sich die Grundschule Engelbostel, die Grundschule Krähenwinkel, eventuell die Adolf-Reichwein-Schule, die Brinker Schule und die Pestalozzischule beteiligen wollen. Die anderen Schulen wollen nach derzeitigem Stand nicht daran teilnehmen. Die Schulen seien über das Programm informiert und stimmen intern das weitere Vorgehen ab. Bisher ist nicht angedacht, dass die Stadtverwaltung sich als vernetzende Stelle anbietet.