Bühne im Rathaus

Die Aussteller haben mit den Besuchern Gespräche geführt. Sevince Gönnecke zeigte ihre Objekte.

Bewegte Ausstellung im Foyer

Langenhagen. Die Spieler laufen mit viel Gepäck über die Bühne - jeder hat ein kleines mit Absperrband markiertes Quadrat auf dem Fußboden. Dort richten sie sich ihre Arbeitsplätze ein: ein kleiner Lagerraum mit Obstkisten, ein gemütlicher Raum mit Kissen und Fotos von der Familie, ein sportlicher Raum mit Gymnastikball.
Die TeilnehmerInnen des Projektes "work:ART" haben in den letzten Wochen Interviews mit 23 verschiedenen Betrieben, der Stadtverwaltung und dem Jobcenter in Langenhagen Interviews geführt. Wie wird in Langenhagen gearbeitet? Wie sieht ein perfekter Arbeitstag aus? Und wie sieht der Traumarbeitsplatz aus? Parallel haben sich die Teilnehmer gefragt, wie sie in Zukunft arbeiten wollen - wie sieht der eigene Traumarbeitsplatz aus?
Seit August arbeiten zwölf Frauen und Männer in "work:ART" an dem Einstieg in das Berufsleben. In dem Projekt der defakto GmbH, das vom Jobcenter gefördert wird, werden die Teilnehmer neun Monate von einem Team begleitet, das sie in den Bereichen Theaterarbeit, Arbeitsmarktorientierung und Gesundheitförderung trainiert. Ziel ist die Verschmelzung von Fähigkeiten, die in der Theaterarbeit gefördert werden, und bei der Jobsuche gebraucht werden: die Arbeit in einem Team, Aufbau eines Kontaktnetzwerkes, Lösungen von Konflikten und dem Aufbau des Selbstbewusstseins.
Gegliedert ist „work:Art“ in insgesamt drei Akte. Schwerpunkte sind die Arbeit auf der Bühne, die Entwickelung eines eigenen Theaterstückes,eine intensive Arbeitsweltorientierung, Gesundheitsförderung und begleitende Betriebspraktika in den angestrebten Berufen.