Bundespolizei griff zu

Haftbefehl nach Kindergeld-Verstoß

Langenhagen. Bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges nach London-Stansted nahmen die Bundespolizisten am Flughafen eine 52-jährige Deutsche fest.
Die im Ausland lebende Betroffene erhielt im Jahr 2015 vom Amtsgericht Hannover einen Strafbefehl in Höhe von 1.500,- Euro oder 50 Tagen Ersatzhaftstrafe wegen Steuerhinterziehung durch Unterlassung von Pflichtmitteilungen an die Kindergeldstelle. Die Geldstrafe wurde jedoch nicht beglichen, so dass die Staatsanwaltschaft Hannover im weiteren Verlauf einen Haftbefehl erließ. Durch Zahlung der offenen Geldstrafe konnte die drohende Haftstrafe abgewendet werden, ihren gebuchten Flug nach London verpasste sie jedoch.