Caren Marks im Gespräch

Caren Marks diskutierte eifrig mit ihren Wählerinnen und Wählern. (Foto: D. Lange)

Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin stellt sich Fragen der Wähler

Kaltenweide (dl). Als Staatssekretärin an der Seite von Familienministerin Manuela Schwesig ist Caren Marks, neben ihren anderen Aufgaben, in vielen Belangen die erste Ansprechpartnerin für die Mitarbeiter des Ministeriums. Darüber hinaus ist sie, wenn es die Zeit erlaubt, auch regelmäßig in ihrem Wahlkreis unterwegs, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, was für sie eine der Grundvoraussetzungen für eine funktionierende Demokratie sei, betonte sie. Der SPD-Ortsverein Langenhagen lud daher alle Interessierten im Niet Hus in Kaltenweide zu einer Gesprächsrunde mit der Abgeordneten aus der Wedemark ein. Die Fragen, die die Besucher an sie stellen konnten, drehten sich erwartungsgemäß zum größten Teil um Themen zur aktuellen Flüchtlingspolitik. Aber nicht nur. Ob die SPD zur nächsten Bundestagswahl einen Kanzlerkandidaten stellen könne sowie deren grundsätzliche Regierungsfähigkeit waren ebenso von Interesse wie eine Mütterrente für Adoptivmütter, sozialer Wohnungsbau und der Mangel an bezahlbarem Wohnraum, eine bessere Bezahlung für die Angestellten in sozialen Berufen, ein Grundeinkommen für jeden, Waffenlieferungen in Krisengebiete oder die Folgen der Sparmaßnahmen in den vergangenen Jahren bei Polizei und Verwaltung, das alles und mehr sind Themen, die die Menschen beschäftigen. Ein umfangreicher Fragenkatalog auf der einen Seite und die nur begrenzt zur Verfügung stehende Zeit für deren Beantwortung andererseits lässt die Gesprächsrunde allerdings sehr schnell an ihre Grenzen stoßen. Erschöpfende Antworten oder eine notwendige Vertiefung der komplizierten Themen, gerade im Bereich der Flüchtlingssituation, lässt das gewählte Gesprächsformat nicht zu. Die Ursachen der Flüchtlingsbewegungen, die Rolle Europas in dieser Frage, die Folgen von Grenzschließungen oder die kürzlich im Bundestag beschlossene Verschärfung des Asylrechts und der Umgang mit rechtspopulistischen Gruppierungen wie der AfD, vieles blieb zwangsläufig offen an diesem Abend. Beispielsweise die Rolle der Türkei in Fragen der Flüchtlingpolitik und im Syrienkonflikt.