CDU: Neues Gerätehaus am Kreuzkamp

Für das Gerätehaus der Schwerpunktfeuerwehr in Mellendorf gibt es aufgrund der Lage keine Erweiterungsmöglichkeiten, auch ist die Parkplatzsituation ein Problem. (Foto: Foto: L. Irrgang)

Ringe: Grundstück perfekt für größeres Feuerwehrhaus mit besserer Anfahrt

Mellendorf (ig). In einem Pressegespräch hat Mellendorfs Ortsbürgermeister Rudi Ringe (CDU) der Öffentlichkeit eine Überlegung mit Zukunftsperspektive für die Schwerpunktfeuerwehr von Mellendorf präsentiert. „Man sollte sich schon jetzt Gedanken über den Bau eines neues Gerätehauses für die Mellendorfer Feuerwehr machen“, so der Ortsbürgermeister.
Zwar werde es, bis sich der konkrete Bedarf an zusätzlichem Platz bemerkbar mache, noch durchaus sieben, acht oder auch zehn Jahre dauern, „aber für zukunftsorientierte Planungen sollte man sich jetzt schon Gedanken machen.“ Da eine Erweiterung der momentanen Feuerwehrgebäude in Mellendorf im Gilborn schon aus Platzgründen nicht möglich sei, „sollte man schon jetzt das Grundstück Kreuzkamp für einen solchen späteren Bau sichern“, unterstrich Ringe. Neben einer verbesserten Anbindung an die Hauptstraßen sei hier genügend Platz für eine neue Zentrale der Feuerwehren für die Wedemark. „Wir werden in absehbarer Zeit etwas für die Zentrale in Mellendorf brauchen“, ist sich der Ortsbürgermeister sicher, „und dies an einer zentralen Stelle.“ Der beste Standort sei Mellendorf, und hier das Grundstück in unmittelbarer Nähe zur L 190. Langfristige Überlegungen seien auch für die Ortsentwicklung von Mellendorf notwendig, und dies beinhalte auch weitsichtige Planungen in Bezug auf das jetzige Grundstück, auf dem das Gerätehaus der Feuerwehr steht. „Denn man sollte sich auch langfristig um den gesamten Bereich mit den zwei Schulen Gedanken machen“, so Ringe, der sich davon überzeugt zeigte, dass sich das Grundstück, auf welchem sich die Feuerwehrgebäude befinden, später auch sehr gut verwerten lassen würde. Eine perspektivische Überlegung würde auch die Feuerwehrführung begrüßen. Auf Nachfrage des ECHO erklärte diese, dass eine problematische Entwicklung am jetzigen Standort für die Zukunft durchaus absehbar sei, schon allein Parkplätze seien für die alarmierten Feuerwehrleute unmittelbar vor dem Ausrücken ein zunehmendes Problem. „Die Enge im gesamten Bereich vor dem Gerätehaus ist schon ein Problem“, so ein Vertreter der Feuerwehrführung. Überlegungen in Bezug auf den Kreuzkamp nannte der Vertreter eine „sehr interessante perspektivische Maßnahme“, denn auch in Anbetracht der zukünftigen Entwicklung des Zentrums von Mellendorf seien
Perspektivplanungen sehr zu begrüßen. Auf der jüngsten Feuerschutzausschusssitzung war zudem die Erweiterung des Gerätehauses in Oegenbostel ein diskutiertes Thema, „der Ausbau soll jedoch in diesem Jahr stattfinden“, so Ringe. Zudem soll Meitze einen MTW erhalten, wie vor Kurzem auch die Negenborner Wehr. Thematisiert wurden auf der Ausschusssitzung auch vier Fahrzeuge, der Rüstwagen aus Mellendorf, das LF-16 aus Elze, das LF- 8 aus Negenborn und das TSF-W aus Berkhof. Über diese Fahrzeuge habe es ein Gutachten gegeben, berichtete Ringe, die drei erstgenannten Fahrzeuge befänden sich in einem sehr gutem Zustand und seien noch mindestens zehn Jahre einsatzfähig. Das Berkhofer Fahrzeug wohl mindestens acht Jahre. Ringe bemängelte hierbei, dass sich das Gutachten nur auf das Fahrgestell beziehen würde. Die CDU habe für das Mellendorfer Fahrzeug, welches mehr als 25 Jahre alt sei, für 2011 insgesamt 120.000 Euro in den Haushalt gefordert, für 2012 für den feuerwehrtechnischen Aufbau 180.000 Euro. Im Ausschuss sei abschließend vereinbart worden, das Mellendorfer Fahrzeug noch einmal umfassend gutachterlich zu untersuchen. Kritisch äußerte sich der Feuerschutzvorsitzende über die zeitlichen Abläufe im Ausschuss.
„Von vielem erfährt die Feuerwehr erst in diesem Ausschuss“, so Ringe, so beispielsweise das Fahrzeuggutachten oder aber auch die für das kleine Mellendorfer Gerätehaus geplante Absauganlage. „Das sollte man vorher mit der Feuerwehr besprechen, doch die Planungen laufen von der Verwaltung ohne die Feuerwehr“, so Ringe, „gerade in Bezug auf die
Absauganlage wissen die Feuerwehrleute vor Ort am Besten Bescheid.“ Hier forderte der Ausschuss einen gemeinsamen Termin von Verwaltung und Feuerwehr.