Chancen für das Freibad Godshorn?

Politisches Engagement soll folgen

Godshorn (gg). Die Schließung des Hallen- und Freibades ist für Sommer 2017 angekündigt. Nun gibt es eine politische Initiative zur Umkehr. Im Gespräch mit dem ECHO erklärte Ortsbürgermeisterin Ute Biehlmann-Sprung, sich für den Erhalt des Freibades einsetzen zu wollen. Keine Chance sieht sie dagegen für das Hallenbad, das Geschichte sei. Nötig sei für das Vorhaben das Kippen des geltenden Ratsbeschlusses, der eine Verantwortung der Stadtverwaltung für das Freibad ausschließt. Bereits aufgenommen habe sie Gespräche in der CDU-Fraktion und mit den kleinen Fraktionen im Rat, um dies voranzubringen. Seitens der SPD-Ortsratsfraktion hat Tim Wook die Stadtverwaltung aufgefordert, über die Pläne zur Nachnutzung des Schwimmbades Auskunft zu geben.
„Das Freibad Godshorn muss erhalten bleiben“ fordert Jürgen Euscher, Mitbegründer der Initiative „Pro Hallenfreibad Berliner Allee“. Er sagt: „Krähenwinkel und Kaltenweide haben den Waldsee, Alt-Langenhagen den Silbersee und deshalb sollten Godshorn, Schulenburg und Engelbostel das Freibad weiterhin haben.“ Über die Nachnutzung des Hallenbades solle ebenfalls die Diskussion beginnen. Hier wäre an eine Weiterbildungsmöglichkeit für den Sport zu denken, wegen der Nähe des Bernhard Ryll Sportzentrums. Aber auch eine Disko oder Kart-Bahn seien denkbar. Eine Wohnbebauung auf diesem Gelände lehnt Jürgen Euscher kategorisch ab. Gegen eine mögliche Wohnbebauung ist auch Ute Biehlmann-Sprung.