Chaotische Szenen blieben aus

Mit nur sehr kleinem Aufgebot demonstrierten verdi-Mitglieder im Flughafen Langenhagen.

Sicherheitspersonal im Verdi-Streik am Flughafen

Langenhagen (gg). Im Streik waren am vergangenen Montag verdi-Mitglieder im Wach- und Sicherheitsgewerbe am Flughafen von 4.15 bis 21 Uhr. Damit sollte Druck auf Tarifverhandlungen aufgebaut werden. Es geht um die verdi-Zuständigkeit und um einen geforderten Stundenlohn von 9,74 statt 8,50 Euro für die unterste Lohngruppe.
Neben Langenhagen wurden die Flughäfen in Hamburg und Stuttgart bestreikt. Insbesondere in Hamburg spielten sich nach Medienberichten chaotische Szenen ab, denn die Wartezeit vor den Kontrollstellen lag bei mehreren Stunden, als nur einer von vier Terminals besetzt war. Fluggäste erreichten nicht rechtzeitig den Abflug. Nach Auskunft von Flughafensprecher Sönke Jacobsen war die Situation in Langenhagen unkritisch: „Terminal B war für Abflüge aus dem Betrieb genommen. Die Abwicklung lief über Terminal A und C. Es gab nur eine leichte Verspätung, ansonsten eher normale Wartezeiten und keine Ausfälle.“ Die rechtzeitige Information der Fluggäste sei sehr empfehlenswert gewesen, so sein Hinweis.