Christina Mundlos zieht um

Diskussion um Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten

Langenhagen (ok). Größer konnte die Diskrepanz wohl kaum sein: Ein großer Teil der Ratsmitglieder lobte die Gleichstellungsbeauftragte Christina Mundlos über den grünen Klee, ein kleiner Teil findet ihre Arbeit überflüssig wie den sprichwörtlichen Kropf. So fragt sich Sven Hoffmann (Afd), wie allen Ernstes ein sechsstelliger Betrag dafür ausgegeben werden könne. Christina Mundlos – seit einem Jahr im Amt – gab vor dem Rat der Stadt Langenhagen einen umfassenden Tätigkeitsbericht ab. Sie machte in all ihren Ausführungen deutlich, wie gut sie vernetzt sei, um die Gleichstellung von Frau und Mann auf allen Ebenen voranzutreiben. Diese Vernetzung sei sicherlich gut, merkte Jens Mommsen (BBL) in der jüngsten Ratssitzung an. Allerdings müsse ihr Hauptaugenmerk doch darauf liegen, für ihren Arbeitgeber, die Stadt Langenhagen, aktiv zu werden. Da fehlten ihm entsprechende Arbeitsnachweise. Christina Mundlos ist noch im Mehr-Generationen-Haus Mütterzentrum zu finden, wird aber demnächst in den Eichenpark ziehen. In der jüngsten Ratssitzung stellte die zweifache Mutter klar, dass sie lieber zentral im Rathaus sitzen würde. Die Ratspolitiker unterstützten den Wunsch, appellierten an Bürgermeister Mirko Heuer, sich dafür einzusetzen. Im Moment gebe es aber einfach keine freien Räume.