Cybermobbing auf der Bühne

Ein ergreifendes Thema im Theater Löwenherz: Cybermobbing.

21. und 24. Juli: Theater im Schulzentrum

Langenhagen. „Mein Name ist Amanda, ihr könnt mich Amy nennen. Ich bin 16 und eigentlich ganz normal - eigentlich, denn es gibt ein Video von mir im Internet..." Lästereien unter Jugendlichen gibt es natürlich schon immer, doch durch das Internet entwickelte sich ein neues, gefährliches Phänomen: Cybermobbing! Im virtuellen Netz können Personen anonym bleiben, verstecken sich hinter Pseudonymen. Dadurch fällt die natürliche Hemmschwelle, die normalerweise verhindert, sein Gegenüber zu beleidigen, zu beschimpfen, zu verleumden oder zu bedrohen. Fatal ist beim Cybermobbing auch, dass eine Mobbing-Attacke im Internet nicht kontrollierbar ist. So können sich Personen daran beteiligen, die das Opfer nicht einmal kennen und daraus entwickelt sich dann oft eine Kettenreaktion, die sich immer weiter aufschaukelt.
Die Theater-AG der IGS-Langenhagen präsentiert in einer Aufführung auf Grundlage des Textes einer Schülerin einen Monolog über das derzeit so aktuelle Thema Cybermobbing. Es spielt Justina Pusch unter der Regie von Hendrik Becker. Die technische Umsetzung leisten Sascha Sonnenberg, Björn Fiedler und die Technik-AG der IGS-Langenhagen.
In der Aula des Schulzentruns Langenhagen, Konrad-Adenauer-Straße 21 gibt es am Montag, 21. Juli, und am Donnerstag, 24. Juli, jeweils um 19 Uhr eine Aufführung. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Kartenvorbestellungen: Telefon 0173 75 79 431 oder E-Mail becker@theater-loewenherz.de.