Dachstuhl brannte vollständig

(Foto: S. Bommert)

Feuerwehr löschte Rohbau an der Bohlwiese

Schulenburg. An der Bohlwiese bemerkte eine 49-jährige Anwohnerin Mittwochnacht um 23.30 Uhr einen Feuerschein im Dachbereich eines Rohbaus und alarmierte die Feuerwehr. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte der hölzerne Dachstuhl in voller Ausdehnung. Unter Einsatzleitung von von Schulenburgs Ortsbrandmeister Jens Koch waren 60 Einsatzkräfte mit 13 Fahrzeugen vor Ort – neben der Schulenburger Ortsfeuerwehr auch die Langenhagener und Godshorner. Die ersten Maßnahmen konzentrierten sich auf den Aufbau einer Riegelstellung zu den Nachbargebäuden. Ein weiterer Trupp musste das Gebäude betreten und eine Erkundung innerhalb durchführen. Personen konnten in dem Rohbau nicht angetroffen werden. Bis zum Einsatz der Drehleiter wurden sechs Druckschläuche, zwei für den Innen- und vier für den Außenangriff, zur Brandbekämpfung eingesetzt. Der Brandeinsatz zeigte letztendlich schnell Wirkung, schon um 0.10 Uhr wurde "Feuer unter Kontrolle, Nachlöscharbeiten" gemeldet – so der Bericht von Feuerwehrsprecher Stephan Bommert. Er merkt an, dass die Wasserversorgung in dem Wohngebiet für einen derartigen Löscheinsatz nicht ausgelegt war. Im Verlauf des Einsatzes war deshalb die Ortsfeuerwehr Engelbostel zum Aufbau einer Schlauchleitung nachalarmiert worden. Die Besatzung der Drehleiter konnte unterdessen weitere Glutnester im Dachstuhl lokalisieren und ablöschen.
Um 2.30 Uhr rückten die Einsatzkräfte teilweise ab. Die Ortsfeuerwehr Schulenburg löschte bis zu ihrem Einsatzende um 3.40 Uhr die verbleibenden Stellen. Die Brandermittler der Polizei waren bereits tätig, können aber die Ursache für das Feuer nicht mehr zweifelsfrei feststellen. Der Schaden am Gebäude wird auf 50.000 Euro geschätzt.