Dank und Anerkennung für acht Amtsjahre

Friedhelm Fischer im Kreis des Violinensembles; (hinten von links) Hendrik Hoppenstedt, Marco Brunotte, Arpad Bogya (Bürgermeister Isernhagen), Heiner Rust, Doris Klawunde und Willi Minne. (Foto: G. Gosewisch)

Feierliche Verabschiedung von Friedhelm Fischer - Rückblick auch im Zorn

Langenhagen (gg). Geladene Gäste nahmen am Empfang zu Ehren und zur Verabschiedung von Bürgermeister Friedhelm Fischer im Ratssaal teil, seine Amtszeit endete am 31. Oktober. „Respekt, Anerkennung und Dankbarkeit für die freundschaftliche Zusammenarbeit“ sprach sein Stellvertreter Willi Minne aus. Er begrüßte die Vertreter aus Politik, Verwaltung, Verbänden und Vereinen und führte durch das Programm, mit musikalischer Begleitung festlich arrangiert. Das Violinensemble der Musikschule Langenhagen spielte unter der Leitung von Natalia Schartner Melodien bekannter Pop-Songs, ausgewählt und gewünscht vom scheidenden Bürgermeister. Grußworte sprach die stellvertretende Regionspräsidentin Doris Klawunde. Sie zitierte den Umweltdezernenten der Region Axel Priebs, der die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Friedhelm Fischer lobte. „Ihre Kompetenz wird weiter gebraucht werden“, war Klawundes Schlusswort an Fischer gerichtet. Für die sachorientierte und menschlich hoch anständige Zusammenarbeit dankte auch Hendrik Hoppenstedt, CDU-Bundestagsabgeordneter im hiesigen Wahlkreis in einer spontanen Wortmeldung. Dem schlossen sich Michaela Henjes, Präsidentin des Sportrings Langenhagen, und Heiner Rust, Schützengemeinschaft Langenhagen, an. „Friedhelm Fischer hat Spuren hinterlassen und Verantwortung für Veränderungen in Langenhagen übernommen“, würdigte Marco Brunotte, SPD-Landtagsabgeordneter und Ratsherr, die Verdienste von Friedhelm Fischer. Zusammen mit Marc Köhler, SPD-Fraktionschef im Rat, überreichte er im Namen des SPD-Ortsvereins eine Nachbildung der Skulptur „Roter Fuß“, ein Werk des Künstlers Til Hausmann. Die Skulptur ist Teil der „Kunst im öffentlichen Raum“ in Langenhagen, zu finden an der Schützenstraße.
„Ich richte meinen Dank an diejenigen, mit denen ich zusammengearbeitet habe“, sagte Friedhelm Fischer. 890 Köpfe zähle die Stadtverwaltung und von fast Allen habe er sich persönlich verabschiedet. Bereits bei seinem Amtsantritt vor acht Jahren sei er darauf vorbereitet gewesen, das Amt auch wieder niederzulegen, was in der Natur der Sache einer vom Wähler bestimmten Aufgabe liege. „Aber auch die Ratsmitglieder sollten sich ihrer Aufgabe bewusst sein. Wie die Verwaltung Ratsbeschlüsse umsetzt, ist Sache der Verwaltung“, so seine Ermahnung. Diffamierungen und Verleumdungen während des Wahlkampfes hätten nicht nur ihm, sondern auch seiner Familie stark zugesetzt“, rechnete Fischer ab und weiter, „Es waren acht anstrengende, aber auch acht schöne Jahre.“
Bezeichnend am Rande: Eine Panne unterlief nach eigenen Aussagen der Stadtverwaltung in Bezug auf eine Einladung für BBL-Ratsherr Jens Mommsen, Herausforderer im Bürgermeister-Wahlkampf. Er wurde zunächst schriftlich gebeten dabei zu sein, ein Irrtum, dem auf Weisung von Friedhelm Fischer die Ausladung folgte.