Das Kennenlernen anderer Kulturen

Diskussion über die Zukunft der Liebfrauenkirche

Langenhagen. Die Gemeinde der Liebfrauenkirche traf sich jetzt zur Auswertung und Reflexion der Ergebnisse des Forums für Gemeindeentwicklung, das einige Tage zuvor stattgefunden hatte. Die jeweiligen Gruppenleiter dreier Arbeitsgemeinschaften stellten ihre Ergebnisse vor. Ziel war es, Gemeindemitglieder dazu zu gewinnen, an den in Zukunft anstehenden Vorhaben mitzuwirken. Die erste Gruppe, die Senioren, will sich in Zukunft um eine bessere Kommunikationsstruktur kümmern. Hierbei soll ein Kummerkasten entstehen, in dem sich einsame Menschen austauschen und im Idealfall Freundschaften bilden können. Ein weiterer Wunsch ist ein Fahrdienst zum Gottesdienst und eine Krankenkommunion, in der die Kommunion zu den kranken Gläubigen gebracht wird, denen es nicht mehr möglich ist, die Kirche zu besuchen. In der zweiten Gruppe, die sich aus Zugezogenen und Migranten zusammensetzte, äußerte sich der Wunsch nach einer mehrsprachigen Begrüßung im Gottesdient und auch mehrsprachigen Gebeten. Außerdem möchte die Gruppe in Zukunft das Kennenlernen anderer Kulturen in den Fokus nehmen und helfen, Kontakt zwischen Neuankömmlingen und Alteingesessenen zu schaffen. Dies soll zum Beispiel über Patenschaften passieren, die auch über den kirchlichen Kreis hinaus Wirkung zeigen. Die Arbeitsgemeinschaft der Familien mit Kindern schenkte ihre Aufmerksamkeit besonders der Frage, wie die Kirche auch für Kinder und Jugendliche attraktiver werden kann. Geäußerte Vorhaben waren hierbei Kurse für Schwangere, die sie auf eine glaubensvolle Kindererziehung vorbereiten sollen, Kinderbetreuung in Gottesdiensten, musikalisch ansprechender Gestaltung und außerdem Mittmachgottesdiente, die es den Kindern ermöglichen, schon im jungen Alter in die Kirche eingebunden zu sein und Gemeinde und Glauben kennen zu lernen.