Das Kreuz mit den Gutscheinen

Ist stinksauer auf aha: Christiane Pawlow aus Krähenwinkel.Foto: O. Krebs

Krähenwinkelerin regt sich über Abfallpolitik von aha auf

Krähenwinkel (ok). Christiane Pawlow kocht vor Wut. Die dreifache Mutter aus Krähenwinkel trennt ihren Müll immer akribisch, hat jetzt noch vier aha-Gutscheine plus eine angefangene Rolle aus dem laufenden Jahr übrig. Kaufen kann sie sich davon nichts; die Gutscheine können Ende des Jahres unbenutzt in den Schredder. Es gibt sechs Neue, die Christiane Pawlow kaufen muss, und die sie auch wieder nicht komplett benötigt. Das Problem: Die Mindestabnahmemenge bei ihrem fünfköpfigen Haushalt liegt bei 50 Liter pro Woche. Familie Pawlow aber kommt mit einem 32,5-Liter-Sack alle zwei Wochen aus. Christiane Pawlow hat auch schon überlegt, auf die Tonne umzusteigen. Den Gedanken aber schnell verworfen, denn: 50 Liter pro Woche, heißt 100 Liter in zwei Wochen. Sprich: Bei Pawlows müssten eine sperrige 40-Liter- und eine noch sperrigere 60-Liter-Tonne stehen.Für Christiane Pawlow zu viel des Guten – das ganze Prozedere gehe ihr entschieden gegen den Strich und widerspreche jedem Recyclinggedanken. Und überhaupt: Was passiert den mit den ganzen Müllsäcken, die anscheinend zu viel produziert worden sind? Das ECHO konfrontierte den Abfallentsorger mit den Vorwürfen, der blieb allerdings eine Antwort schuldig.