Der 96-Bazillus

Die Kids hatten eine Menge Spaß.Fotos: O. Krebs

96-Fußballschule macht Stopp in Brinker Schule

Langenhagen (ok). Schülerinnen und Schüler mit dem 96-Bazillus infizieren: Das hat sich Jürgen Holletzek, Leiter der 96-Fußballschule, zum Ziel gesetzt. "Talentsichtung steht nicht so im Vordergrund, aber die Kids sollen Spaß am Fußball haben", sagt der Inhaber der A-Lizenz. Die fußballbegeisterten Kinder und Jugendlichen sollen in professionelle Trainingsbedingungen reinschnuppern; Holletzek arbeitet auch eng mit dem 96-Nachwuchsleistungszentrum von Jens Rehhagel zusammen, und das eine oder andere Talent ist ihm bei den Fußballcamps durchaus schon mal über den Weg gelaufen.
Die Brinker Schule gehört zu den Partnerschulen von Hannover 96 – genauso wie das Gymnasium in Langenhagen und bald auch die Adolf-Reichwein-Schule in Wiesenau. "Unsere Ziel sind 96 Partnerschulen, 89 haben wir bereits", erläutert Thomas Wingenfeld aus der Marketing-Abteilung und deutet damit an, dass das Projekt bald abgeschlossen sein wird, neue Bewerbungen nicht mehr möglich seien. Die Brinker Schule, die die Partnerschaftsurkunde vor rund zwei Jahren überreicht bekam, hat mit Hannover 96 schon eine ganze Menge auf die Beine gestellt, unter anderem waren Schülerinnen und Schüler als Einlaufkids gegen Eintracht Frankfurt mit auf dem grünen Rasen. Weitere wichtige Themen, die angeschnitten werden, sind Integration, Gesundheit und gesunde Ernährung sowie Sucht- und Gewaltprävention. Jetzt stand beim Besuch der Fußballschule aber das runde Leder im Mittelpunkt, die Kids aus der Fußball-AG der Schule bekamen Feinschliff in Sachen Passübungen und Ballstoppen verpasst. Auch ein paar Neuntklässler waren mit von der Partie, sie sollen die AG im kommenden Jahr leiten. "Für die Kinder ist so etwas immer ein Highlight", weiß Jürgen Holletzek, der sich genauso wie Sportlehrerin Gudrun Lammers über den Eifer und das Engagement der Mädchen und Jungen auf dem Hallenparkett freute.