Der Besuch der alten Dame

Die acht Schülerinnen haben sich intensiv mit der Tragikkomödie auseinandergesetzt.

Drama? Komödie? Schrecken oder Gelächter? am 19. März

Langenhagen. Friedrich Dürrenmatt bezeichnet sein Theaterstück „Der Besuch der alten Dame“ aus dem Jahr 1956 als „Tragische Komödie“. Tatsächlich bleibt einem das Lachen im Halse stecken, angesichts dieses Dramas über ein geschwängertes Mädchen, das im Bordell landet, dann jedoch durch eine geschickte Heirat märchenhafterweise zu ungeheurem Reichtum und großer Macht gelangt, um Jahrzehnte später in ihre Heimat zurückzukehren und höllisch Rache zu nehmen.
In diesem Schuljahr steht dieser Klassiker auf der Abschluss-Prüfungsliste aller zehnten Jahrgänge der Gesamtschulen im Fach Deutsch. Die Schülerinnen und Schüler der IGS Langenhagen haben sich diesem komplexen Thema nicht nur durch trockene Interpretationsarbeit im Unterricht, sondern auch produktionsorientiert durch vielfältige Theaterarbeit genähert. Im ersten Halbjahr fand ein Theater-Workshop mit dem Theaterpädagogen Hendrik Becker statt, in dem der Frage nachgegangen wurde: Was interessiert uns heute noch an diesem Klassiker aus dem Jahr 1956?
Den Höhepunkt stellt die Produktion der Theater-AG des zehnten Jahrgangs, unter Leitung von Lehrerin Petra Goltermann, dar. Die acht Schülerinnen haben sich intensiv mit der Tragikkomödie auseinandergesetzt und präsentieren eine eigene aktuelle Interpretation des auch heute noch höchstaktuellen Stücks: Der Besuch der alten Dame, frei nach Friedrich Dürrenmatt. Premiere: Donnerstag, 19. März, um 19 Uhr;
Schulaufführung: Freitag, 20 März, um 10 Uhr In der Aula des Schulzentrums Langenhagen an der Konrad-Adenauer-Straße 21/23. Der Eintritt kostet vier Euro, ermäßigt zwei Euro. Karten gibt es direkt an der Abendkasse oder Bestellung unter petragoltermann@web.de.