Der erste Stadtbaurat

Langenhagen (ne). Vor 50 Jahren stellte die junge Stadt Langenhagen am 2. Mai erstmalig mit dem erst 30 Jahre alten Klaus Marwitz einen hauptamtlichen Stadtbaurat ein. Der Rat habe für dieses Amt einen jungen, aber hochqualifizierten Mann eingestellt, auf den große Aufgaben warteten, war damals im ECHO zu lesen. Der jungen Diplom-Ingenieur, der bereits in Langenhagen wohnte und vielen Bürgern als Leiter des Jugendforums bekannt war, hatte große Pläne. Er sah seine Aufgabe darin, Langenhagen zu einer Einheit abzurunden, das fehlende Stadtzentrum zu schaffen, die Verkehrswege sinnvoll zu ordnen und Park- und Grünanlagen zu schaffen. Ihm schwebte eine Stadt vor, in der sich die Bürgerinnen und Bürger wohlfühlen konnten. Aus den Plänen wurde nichts, er war kein Wahlbeamter! Als man seine Position drei Jahre später als Wahlbeamtenstelle auszuschrieb, wurde er übergangen:Der Rat bentschied sich für Heinz Killus, auf den bereits zu Beginn der 70er Jahre Egon Grund folgte. Marwitz machte aber in Bremen Karriere in der Bauverwaltung. Nachfolger von Grund wurde Jan Sievers, Vorgänger des heutigen Baurats.