Der Freundschaftswald wächst

Gemeinsam mit ihren Gästen aus Bijeljina pflanzten Langenhagener den 40. Baum im Freundschaftswald. Foto: G. Gosewisch

Delegation aus Bijelina pflanzte den 40. Baum

Kaltenweide (gg). Seit zehn Jahren besteht die Städtefreundschaft zwischen Langenhagen und Bijelina in Bosnien-Herzegowina. Im Zeichen des Informationsaustausches stand jetzt der Besuch einer Delegation aus Bijelina in Langenhagen. Vertreter der unterschiedlichen Konfessionen in Bijeljina sowie Vertreter der Stadtverwaltung und der Politik bildeten eine Gruppe von rund 20 Personen, für die die Langenhagener Verwaltung ein Besuchsprogramm ausgearbeitet hatte.
„Die Delegation ist bestrebt, möglichst viele Strukturen der Verwaltung in Langenhagen kennen zu lernen, um Anregungen für den Aufbau und die Verwaltung im eigenen Bereich zu sammeln. Das wollen wir gerne ermöglichen“, erklärte dazu Stadtsprecher Roman Sickau. Städtische Einrichtungen wie Kindertagesstätten und das Schulzentrum wurden vorgestellt und in Arbeitsgesprächen erläutert. Über sprachliche Barrieren half mit fröhlichem Engagement Zeljko Dragic, Vorsitzender des Vereins „Hilfe für das junge Leben“, hinweg. Gute Stimmung gab es auch beim Besuch des Freundschaftswaldes am südöstlichen Rand des Neubaugebietes Weiherfeld. Arten- und Sortenvielfalt kennzeichnen die Neuanpflanzung, die symbolisch die Vielfalt der Religionen und Kulturen in Bosnien-Herzegowina abbildet, die sich im friedlichen Miteinander gegenseitig Kraft geben sollen.
Bürgermeister Mico Micic aus Bijelina pflanzte zusammen mit Bürgermeister Friedhelm Fischer und den Ortsbürgermeistern Wolfgang Langrehr und Willi Minne den 40. Baum. Ein beschrifteter Stein soll noch bis zum Ende des Jahres aufgestellt werden und einen Hinweis auf den Freundschaftswald und seine Bedeutung geben.