Der Mahnung verpflichtet fühlen

Sprach zur Gedenkfeier: Langenhagens stellvertretender Bürgermeister Willi Minne. (Foto: O. Krebs)

Gedenkstunde für die gefallenen Luftwaffenhelfer

Langenhagen (ok). Er gilt als der schwärzeste Tag Langenhagens im Zweiten Weltkrieg. In der Nacht vom 27. auf den 28. September 1943 starben bei einem schweren Luftangriff in der Flakbatterie Langenhagen 15 Schüler aus Hannover und zwölf Soldaten. Bei einem verheerenden Bombenangriff starben insgesamt 48 Zivilpersonen; viele prägende Gebäude wurden zerstört. Der stellvertretende Bürgermeister Willi Minne sprach bei einer kleinen Gedenkfeier am Denkmal auf dem Gelände an der Pferderennbahn, machte auf den Wahnsinn und die Sinnlosigkeit des Krieges aufmerksam. Er erinnerte an einen großen Obelisk, der auf dem Soldatenfriedhof in Halbe steht und die eindrucksvolle Inschrift: „Die Toten mahnen, für den Frieden zu leben“ trägt. Minne: „Dieser Mahnung, meine Damen und Herren, sollten wir uns alle verpflichtet fühlen. Wir haben es selbst in der Hand, für den Frieden einzutreten.“ Das Denkmal soll an die Schüler erinnern, die im Dienst als Luftwaffenhelfer gefallen seien. Es soll aber auch immer wieder daran erinnern, dass vom deutschen Boden aus nie wieder ein Krieg ausgehen darf. Erinnern und mahnen, auch wenn es inzwischen gerade in der heutigen Zeit viele Menschen in unserer Gesellschaft nicht mehr hören wollen, sei unsere Pflicht und werde unsere Pflicht bleiben. Für den musikalischen Rahmen sorgte eine Abordnung des Langenhagener Blasorchesters.