Der Repair-Treff ist für alle da

Wollen mit Soft- und Hardware helfen (von links): Andreas Friedrich von der Firma Schenker, Erwin Eder, Torsten Binde und Uwe Guelke vom Repair-Treff. (Foto: O. Krebs)

Verein wird als gemeinnützig anerkannt

Langenhagen (ok). Der Repair-Treff, der unter der Prämisse Hilfe zur Selbsthilfe agiert, ist zum steurlichen Präzedenzfall geworden, hat nach Aussage des Vorsitzenden Uwe Guelke die Gemeinnützigkeit erhalten. Umformulierungen in der ursprünglichen Satzung waren dafür nötig, darüber entschieden wird in der Mitgliederversammlung, die am Sonnabend, 6. Februar, ab 18 Uhr im Mehr-Generationen-Haus über die Bühne geht. Beim jüngsten Termin bekam das Team des Repair-Treffs unter dem Stichwort "Community Service" Unterstützung von UPS, das solche Hilfeleistungen in der ganzen Welt organisiert. Zehn Freiwillige unter der Leitung von Allan Cortez schraubten an Fahrrädern herum, machten sie fit. "Im vergangenen Jahr haben wir etwa 220 Fahrräder ausgegeben", erzählt der Vorsitzende Uwe Guelke. Aber nicht nur Drahtesel sind das Thema, sondern auch Computer werden auf Vordermann gebracht. Uwe Guelke betont: "Wir unterstützen nicht nur Flüchtlinge, sondern alle Bedürftige." 20 Monitore hat jetzt die Firma Schenker spendiert; Geräte, die gerade mal erst drei Jahre alt sind. Sie sollen zum Beispiel Flüchtlingsfamilien bei ihrer Recherche für die Schule unterstützen. Und auch die Mannschaft des Repair-Treffs unterstützt, wo sie nur kann: Fünf Laptops gehen an den Integrationsbeirat raus. "Sie sollen beim Deutschunterricht unterstützen."