Der Standort war ideal

Wilde Verfolgungsjagden waren beim Kettcar-Rennen angesagt.Foto: O. Krebs

Organisatoren mit "kleinem aber feinen" Familienfest im Weiherfeld zufrieden

Langenhagen (ok). Das Experiment ist geglückt; der Standort für die Zielgruppe des Familienfestes – eben Familien mit Kinder – ideal: Der Wirtschaftsklub ist mit der Verlegung des Festes auf den REWE-Parkplatz in Kaltenweide nach Auskunft des Vorsitzenden dem Wunsch der Stadt nachgekommen, die das Fest in den Regionsentdeckertag integrieren wollte. „Wir sind zu den Familien gekommen“, so Holtmann, der sich auch darüber freute, dass so viele Vereine und Verbände mitgemischt haben. Darunter Feuerwehr Kaltenweide, Polizei und Joahnniter, aber zum Beispiel auch Seniorenbeirat, TSV KK und VfB Langenhagen. Mitorganisator Wilhelm Behrens ist mit dem Verlauf der „kleinen, aber feinen“ Veranstaltung hochzufrieden. Schwer im Einsatz war an dem Tag die Küche der Johanniter, die in der Lage ist, auf Anhieb etwa 100 Frauen und Männer zu versorgen. „Für den Ernstfall haben wir sogar Lebensmittel für 700 bis 800 Leute gelagert“, sagt Maik Möller, Chef der Küche, die ehrenamtlich tätig ist. Und wem nicht nach etwas Deftigem der Sinn stand, der konnte die köstliche Kuchen und Torten des Deutschen Roten Kreuzes genießen. Der Kinderliedermacher Holger Kiesé sorgte dafür, dass die Kleinen in Bewegung blieben, das Musikcorps Langenforth unterhielt die Besucherinnen und Besuchert mit schmissigen Rhythmen und ein weiterer Themenschwerpunkt waren Assistenzhunde, die Menschen im Rollstuhl helfen. Alle Attraktionen waren übrigens umsonst, und wenn um eine kleine Spende gebeten wurde, war diese für einen guten Zweck. So gingen sie zum Beispiel an das Kinderhilfemobil Piccolino oder aber auch an die noch zu gründende Unterstiftung der „Wir helfen“-Stiftung“ „Sternenkinder“, die sich die würdevolle Bestattung von Föten mit weniger als 500 Gramm zu ihrer Aufgabe gemacht hat.
Der „Garten der Sternenkinder“ entsteht auf dem Friedhof „Karl-Kellner-Straße“.
Am Ende des Sonntags blickten die Veranstalter positiv auf den Tag zurück, zumal auch das Wetter mitspielte. Das große Gewitter setzte erst zum Ende hin ein. Eine Wiederholung wird es in zwei Jahren sicherlich geben, nur wo, das ist noch die Frage. Durchaus denkbar sei es aber, wieder in einen der Ortsteile zu gehen.