Der Transit des Merkurs

Die Astronomie-AG des Gymnasiums hat sich intensiv mit dem Merkurtransit auseinandergesetzt. (Foto: O. Krebs)

Astronomie-AG des Gymnasiums beobachtet den Himmel mit Teleskopen

Langenhagen (ok). Es ist ein Ereignis, das nur 13 bis 14 Mal in einem Jahrhundert über die Bühne geht: der so genannte Merkurtransit. Als winziger schwarzer Punkt – die Oberfläche des Merkurs beträgt nur etwa 0,004 Prozent der Sonnenoberfläche, wanderte der Merkur am Montag ab 13 Uhr mehrere Stunden lang über die Sonnenscheibe. Wie kommt es zu diesem Phänomen? „Als innerer Planet liegt der Merkur zwischen Sonne und Erde. Im Sommer und Winter ist die Umlaufbahn des Merkurs im Vergleich zu der der Erde um etwa sieben Prozent geneigt; Im Frühjahr und Herbst nahezu auf einer Ebene. Dann kann es bei idealen Verhältnissen zu diesem Phänomen kommen“, erklärt Christopher (16). Sonne, Merkur und Erde stehen beim Merkurtransit fast exakt auf einer Linie. Schüler der Astronomie-AG des Gymnasiums haben jetzt dieses seltene Ereignis zusammen mit ihrem Lehrer Torsten Hagenberg am Himmel beobachtet. Und zwar mit zwei speziellen Teleskopen mit Filtern, die die Sonnenenergie sammeln. Der letzte Merkurtransit, der in Deutschland sehr gut beobachtet werden konnte, war am 7. Mai 2003; eine weitere gab es dann noch am 8. November 2006. Die zukünftigen Ereignisse am Himmel: 11. November 2019, 13. November 2032, 7. November 2039 und 7. Mai 2049.