Der Umgang mit den eigenen Gefühlen

Die Lehrer mussten in verschiedenen Rollenspielen ihre Gefühle beschreiben. (Foto: O. Krebs)

Kollegium der IGS bildet sich in Sachen emotionaler und sozialer Kompetenz fort

Langenhagen (ok). Erwachsen werden, das bedeutet auch oft mit seinen Gefühlen nicht richtig umgehen und sie zeigen zu können. Lions Quest ist ein Kompetenzprogramm, mit Hilfe dessen sich die Lehrer auch in die Schüler hineinversetzen sollen. An der IGS Langenhagen haben Lehrerinnen und Lehrer jetzt mit Rollenspielen versucht, emotionale und soziale Kompetenzen gezielt zu fördern und zu stärken. In einer dreitägigen Fortbildung ging es unter anderem um „Gesundes Selbstvertrauen“, „Klärende Kommunikation“ und „Gute Gemeinschaft“. Theoretische Grundlagen, die sie in der Praxis umsetzen sollen, werden den Lehrern an die Hand gegeben. Die Jugendlichen sollen ihre Gefühle erfahren, sollen Selbstvertrauen bekommen und auch lernen, wie sie mit Ärger umgehen müssen. Organisator Ulrich Meine: „Die Jugendlichen müssen lernen, Kompromisse einzugehen.“ Und Kerstin Bücken, Leiterin der Sekundarstufe I, ergänzt: „Das Programm, das durch die Landesschulbehörde implementiert wird, fördert die Selbstwirksamkeit der Kinder und Jugendlich, die Verbesserung der Integration in die Klassengemeinschaft und die Akzeptanz von Verschiedenheit.“ Darüber hinaus das bewusste Wahrnehmen der eigenen Gefühle und Gefühle Anderer und den bewussten Umgang damit.“ Sie weiß, wovon sie spricht, denn sie hat selbst an dieser Fortbildung teilgenommen. Mit diesem strukturierten Konzept entstehe auch eien Reflexion, durch die Selbsterfahrung können Beziehungen aufgebaut werden. Übrigens: Für die neuen fünften Klassen stellt sich die IGS Langenhagen in Sachen Persönlichkeitsentwicklung und Teamtraining mit einem sozialpädagogischen Klassentraining neu auf und setzt dort einen pädagogischen Schwerpunkt.