Der "väterliche GBA-Geschäftsführer" geht

War 23 Jahre lang Geschäftsführer der GBA: Manfred Preis.Foto: O. Krebs

Manfred Preis agierte mit viel Fachwissen und Humor in Wiesenau

Langenhagen (ok). 30 Jahre bei der gemeinnützigen Gesellschaft für Behindertenarbeit (GBA) an der Liebigstraße, die ersten sieben Jahre davon als Psychologe, dann 23 Jahre als Geschäftsführer. Manfred Preis (67) ist in all den Jahren zum "väterlichen Geschäftsführer" geworden, jetzt ist aber auch für ihn die Zeit des Abschieds gekommen. Sein Kollege Michael Reining brachte es auf den Punkt, wie wertvoll Manfred Preis für die Einrichtung in Wiesenau war: "Wann immer ich dich gebraucht habe, warst du da. Manfred, es war eine geile Zeit!" Immer wieder klang in den Festreden durch, dass Manfred Preis nicht nur über viel Fachkenntnis, sondern auch über jede Menge Humor verfügt. Manches habe er auch aus einem ganz anderen Blickwinkel als andere gesehen; nicht zuletzt deshalb, weil er ursprünglich den Beruf des Elektro-Maschinenbauers und Computertechnikers ausgeübt, später das Abitur nachgemacht und dann noch Psychologie studiert habe. Für sein Engagement zeichnete ihn der Landesverband der Lebenshilfe mit der silbernen Ehrennadel aus. Kersten Röhr, langjähriger Geschäftsführer der Lebenshilfe Niedersachsen, bezeichnete Preis als "Glücksgriff" und "richtigen Mann an der richtigen Stelle". Manfred Preis sei durchaus ein "Lebenshilfemann". Er habe zwar immer seine Meinung gesagt, aber auch Kompromisse zugelassen und konstruktiv zusammengearbeitet. Und für Bürgermeister Friedhelm Fischer war Manfred Preis das "prominenteste GBA-Gesicht", das auch in den Fachausschüssen des Rates und dem Präventionsrat vertreten gewesen war.
Aber Preis habe sich nicht nur durch Pragmatismus ausgezeichnet, sondern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bescheinigten ihm ein offenes Ohr, ein hohes Maß an Empathiem Spontanität und der Wille, immer Lösungen zu finden. Preis sei immer am "Puls der Zeit" gewesen. Und nicht zuletzt deshalb lautet die Devise von Manfred Preis für die Zukunft: "Hinterm Horizont geht's weiter!"