Der vielen Opfer gedacht

Zahlreiche Bürger nahmen an der Gedenkveranstaltung an der Elisabeth-Kirche teil. Foto: E. A. Nebig

Gedenkfeiern zum Volkstrauertag in ganz Langenhagen

Langenhagen (ne). Zum Volkstrauertag legten der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, Kommunalpolitiker sowie Abordnungen von Vereinen und Verbänden an den Gedenkstätten in allen Orts- und Stadtteilen Kränze nieder. Dabei gedachten sie der Opfer von Krieg, Gewalt und Vertreibung. An den drei Mahnmalen an der Elisabeth-Kirche sprachen nach dem Gottesdienst am Sonntag Superintendent Martin Bergau und Bürgermeister Friedhelm Fischer. Der Geistliche stellte die ethische Bedeutung des Volkstrauertages in den Mittelpunkt seiner Ansprache, der Bürgermeister mehr die politische. Er erinnerte an das Ende des Zweiten Weltkrieges vor 65 Jahren, der Millionen von Menschen das Lebens gekostet habe sowie an die Kriege, Kämpfe und Gewalttaten nach 1945 in aller Welt. Ebenso ging er auf die deutsche Beteiligung an internationalen Einsätzen im Kampf gegen den Terrorismus, bei denen zahlreiche Bundeswehrsoldaten und zivile Hilfskräfte gefallen sind, ein. In Langenhagen gibt es Kriegsgräberstätten, auf denen 108 Tote, Zivilisten und Soldaten bestattet sind, die im Zweiten Weltkrieg ums Leben kamen.