Diakonie sorgt für Familienhilfe

Kerstin Wuthnow kümmert sich um das Projekt Wunsch-Großeltern.

Projekt Wunsch-Großeltern hat begonnen

Langenhagen. Ein Vorhaben, das die Wünsche vieler Menschen in Langenhagens nördlichen Ortsteilen aufgreift, ist jetzt angelaufen: Im Projekt Wunsch-Großeltern, das von der evangelisch-lutherischen Matthias-Claudius-Kirchengemeinde in Kooperation mit dem Diakonieverband Hannover-Land in das Leben gerufen wurde, haben sich erste Interessierte zusammengefunden. „Einerseits suchen viele, oft zugezogene Familien Kontakte vor Ort und Unterstützung in der Betreuung ihrer Kinder“, berichtet Projektkoordinatorin Kerstin Wuthnow. „Andererseits leben in Kaltenweide und Krähenwinkel auch viele ältere Menschen, die sich familiären Anschluss wünschen.“
Der Wunsch-Großeltern-Dienst von Diakonie und Matthias-Claudius-Gemeinde bringt Wunsch-Omas und -Opas in Kontakt mit Familien und Kindern, die keine Großeltern (in der Nähe) haben. So können beide Seiten vom Miteinander der Generationen profitieren: Ältere Menschen genießen das Spielen und Unternehmungen mit ihren Wunsch-Enkeln, und Eltern gewinnen etwas Zeit für sich. Das Projekt wird gefördert von der Klosterkammer Hannover, der Diakonie in Niedersachsen und der hannöverschen Otto-Stiftung.
Am Montag, 29. Februar, gibt es für alle Interessierten die Möglichkeit, sich persönlich kennen zu lernen: Ab 16 Uhr können sie sich bei Spiel und Spaß, Kaffee und Kuchen im Büro des Wunsch-Großeltern-Dienstes am Matthias-Claudius-Weg 4 in Krähenwinkel informieren und vielleicht auch gleich den passenden Kontakt knüpfen. Weitere Informationen und Anmeldung bei Kerstin Wuthnow unter der Telefonnummer (0511) 97 33 99 90 oder E-Mail kerstin.wuthnow@evlka.de.