Die 50. Tafel steht am "Froschteich"

Warten gespannt auf die nächsten 50 Schilder: Martin Steigleder (3. von links), Friedhelm Fischer (6. von links) und die Initiatoren von GLIEM.Foto: O. Krebs

GLIEM: Bürgermeister Friedhelm Fischer sieht "hohe Akzeptanz"

Langenhagen (ok). Es ist ein Museum der anderen Art – sowohl im Freien zu sehen als auch virtuell. 168 Tafeln mit historischen Tafeln haben sich die Akteure der Aktion GLIEM (Ganz Langenhagen ist ein Museum) auf ihre Fahnen geschrieben; den 50. Hinweis haben jetzt Bürgermeister Friedhelm Fischer und Geschäftsführer Martin Steigleder am Teich hinter der Paracelsus-Klinik – dem sogenannten Froschteich – enthüllt. Genau dort war es nämlich, wo vor rund 75 Jahren die erste Badeanstalt in der Flughafenstadt eröffnet worden ist; später verlagerten die Langenhagenerinnen und Langenhagener dann ihre Aktivitäten mehr in den Silbersee. Bürgermeister Friedhelm Fischer sieht eine "hohe Akzeptanz" von GLIEM in der Bevölkerung, noch keines dieser Schilder sei beschädigt oder gar zerstört worden. Gleichzeitig erteilte der Verwaltungschef einem "Museum mit festem Dach, Wänden und Fenstern" eine klare Absage. Ein Museum sei nicht der richtige Weg für ein "Sammelsurium". Mit GLIEM dagegen werde viel Besonderes und Unbekanntes entdeckt. Für die "Aufarbeitung der Geschichte" in Langenhagen sagte Fischer weiterhin die Unterstützung der Kommune zu.