„Die Ärmel hochkrempeln“

Bürger- und Heimatverein sucht weiter einen Chef

Langenhagen (ok). Der Bürger- und Heimatverein Langenhagen sucht nach wie vor einen Vorsitzenden, noch ist allerdings niemand in Sicht, der das Erbe des verstorbenen Ernst August Nebig weiterführen möchte. Ein Erbe, das aber auch grundlegend umstrukturiert werden sollte, wie der kommissarische Vorsitzende Thomas Gosewisch jetzt gegenüber dem ECHO bestätigte. Gosewisch: „Wir wollen wieder zu unseren eigentlichen Satzungszielen zurückkommen und dazu gehört im Wesentlichen die Förderung der Kultur- und Heimatgeschichte in Langenhagen, aber auch die kritische Begleistung der Stadtentwicklung.“ Und im Moment stünden ja eine Menge Projekte auf der Agenda, die es kritisch zu beleuchten gelte. Der neue Vorsitzende habe somit ein großes Maß an Freiheit, um gestalten und sich selbst einbringen zu können. Das heiße aber natürlich nicht, dass es keine Fahrten und Vorträge mehr gebe, nur müsse sich der Verein auch für alle Altersstrukturen und Berufsgruppen öffnen. Vormittagstermine seien für Berufstätige eben kaum wahrzunehmen. Jugendarbeit sei neben Traditionspflege mehr als sinnvoll; der Verein müsste sich komplett neu erfinden. Thomas Gosewisch kann sich auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Kunstverein vorstellen, darüber hinaus zeige die Gruppe „Mittendrin“ der Elisabethgemeinde, wie es funktionieren kann. „Wir müssen uns fragen, welche Themen in Langenhagen wichtig sind Konzeptpapiere erstellen und die Ärmel hochkrempeln“, gibt Thomas Gosewisch die Marschrichtung vor. Wer Interesse hat, mitzumachen, melde sich doch bitte bei ihm unter thomas.gosewisch@gmx.de.