Die Basics des Badens und Schwimmens

Roland Freudenmann und Hans Martin Rinsche umringt von den Teilnehmern.

Aufklärung über Gefahren am und im Wasser durch die DLRG Langenhagen

Langenhagen. Hans-Martin Rinsche und Roland Freudenmann von der DLRG Langenhagen hielten jetzt einen Vortrag für die aus Kamerun stammenden Mitglieder des Vereins Cameroonians of Hanover. Der Vortag sollte die Personen über die Gefahren am und im Wasser aufklären. Somit soll über die unbekannten Gefahren aufgeklärt werden, dass zukünftig weniger Personen ertrinken. Bei den 488 Ertrinkungstoten in Deutschland sind mehr als 50 Personen inzwischen mit Migrationshintergrund und die Tendenz dieses Personenkreises ist weiter steigend. Zuerst erfolgte eine kurze Vorstellung der DLRG mit ihren Aufgaben wie: Information, Anfängerschwimmen, Ausbildung von Schwimmern, Rettungsschwimmern, Bootsführern, Tauchern und Funkern. Des Weiteren Planung und Organisation des Wasserrettungsdienstes, Mitwirkung beim Katastrophenschutz, Jugendarbeit, Sanitätsdienst und Ausbildung, Wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Wasserrettung, Breiten- und Rettungssport und so weiter.
Danach wurden die Basics des Badens und Schwimmens, „die Baderegeln", erklärt. Themen wie etwa Abkühlen oder wie weit darf ein Nichtschwimmer in Wasser wurden anschaulich erklärt.
Nun folgten weitere Gefahrenquellen in Hallen- und Freibädern, wie Wassertiefe, Rutschgefahr oder Sprungtürme. Zu den Gefahren an Flüssen und Seen wurden insbesondere Strömungen, Verhalten bei Gewitter und Temperaturunterschiede erklärt. Auch besondere Gefahrenquellen von Wehren, Schifffahrt, Stauseen oder Schleusen wurden dargestellt und es wurde erläutert warum es an bestimmten Stellen Badeverbote gibt.
Die besonderen Gefahren der Küste durch Ebbe und Flut, Strömungen, Wind wurden bildlich dargestellt, genauso warum Luftmatratzen und Gummitiere keine Sicherheit bieten, sondern teilweise eine besondere Gefahr darstellen.
Den Schluss des Vortrages bildeten die Gefahren auf „festem" Wasser die Eisregeln.
Im Anschluss des Vortrages diskutierten die Teilnehmer ausführlich mit den DLRG Ausbildern.
Viele Fragen kamen konkret zum Thema Ertrinken und den Möglichkeiten des Erkennens für Eltern aber auch für sich selbst.
Es stellte sich im Laufe der Diskussion heraus, dass von den anwesenden Teilnehmern keiner schwimmen kann. Einzig Lenonard S. besucht seit etwas mehr als einem halben Jahr einen Schwimmkursus. Der Verein möchte in Zukunft einenSchwimmkurs gegebenenfalls für seine Mitglieder organisieren und kommt dann wieder auf die DLRG zu.